Malaysia Airlines MH370: Warum wollen die Regierungen keine Hilfe bei der Suche?

Epoch Times23. Oktober 2014 Aktualisiert: 23. Oktober 2014 6:35

Der verschwundene Malaysia Airlines Flug MH370, könnte mittels einer neuen Methode gefunden werden, sagt der  Wissenschaftler Aron Gingis. Gingis  ist Hydrometeorologist und Leiter der Umweltberatungsfirma Australian Management Consolidated. Gingis sagte, dass es möglich ist, die verschwundene Passagiermaschine durch Identifizierung, der in der Luft hinterlassenen Kondensstreifen des Flugzeuges, zu lokalisieren.

Gingis ist ein ehemaliger Wissenschaftler der Monash University und auf dem Gebiet der Wolkenmikrophysik spezialisiert. Er sagte, dass diese Technologie bereits verwendet wurde um Schiffswracks im Pazifischen Ozean zu finden. Gingis, der 27 Jahre an Erfahrung hat, bot den Regierungen seine Unterstützung und Expertise bei der Suche nach MH370 an. Der Wissenschaftler wurde jedoch von den malaysischen, chinesischen und australischen Behörden abgelehnt. 

"Ich glaube, dass wir eine realistische Chance haben, die Flugbahn des malaysischen Airlines Flug MH370 zu verfolgen und dadurch ihre Flugrichtung und die mögliche Lande- oder Absturzstelle zu identifizieren," schrieb Gingis in einem Email an den malaysischen Hochkommissar Eldeen Husseini am 3. April, berichtet News AU. 

"Ich müsste nach Kuala Lumpur fliegen um ein ausführliches Briefing mit den malaysischen Such-und Rettungsbehörden abzuhalten. Ich würde mir einen Überblick über die Lage verschaffen und mir die verfügbaren Satellitenaufnahmen und alle Satellitendaten ansehen und analysieren. Danach könnten wir bestimmen, wie wir die Wolkenmikrophysik Algorithmen einsetzen. Ein Tripp von Melbourne nach KL und zurück und ein eintägiges Meeting würde ausreichen um Ihren Such- und Rettungsbehörden unsere Fähigkeiten, den Flugweg der MH370 zu identifizieren, zu vermitteln. 

"Ich glaube, dass wir durch unser Know-how in der Lage sind die Flugroute von MH370 zu bestimmen. Danach können wir die Such- und Rettungsbehörden zu dem Gebiet schicken um die MH370 Passagiere zu bergen." 

Die Boeing 777 verschwand am Samstag, 8. März mit knapp 300 Passagieren an Bord. Die Maschine war von Kuala Lumpur nach Peking unterwegs. 

Gingis bekam schließlich eine Antwort, in der es hieß: "Danke, aber nein danke." Daraufhin kontaktierte er das Australian Transport and Safety Bureau. Gingis bot den australischen Behörden seine Dienste für 17.500 Dollar an. Das Angebot wurde abgelehnt.

Neue Technologien und Wissenschaften werden von "Big Business" unterdrückt

Sarah Bajc, die Freundin von dem Amerikaner Philip Wood, einem der Passagiere an Bord der Unglücksmaschine, sagte, dass sie es nicht verstehen könne, warum Gingis Angebot abgelehnt wurde. 

"Ich weiß, dass die glaubwürdigen Wissenschaftler die etwas neues herausgefunden haben, am Ende als Schwätzer abgestempelt werden. Hunderte von Jahren gab es Leute die sagten, die Erde ist rund. Dies wurde aber von der damaligen Gesellschaft nicht akzeptiert," sagte sie und fügte hinzu: "Es gibt viele Technologien und Wissenschaften die von den "Big Business" zum Schutz ihrer eigenen Einnahmequellen unterdrückt werden. Ich würde sagen, dass viele Regierungen und mächtige Personen so etwas machen." 

Verwirrendes Statement von Tony Abbott über "den Fund" der Black-Box

Unterdessen versuchen einige australische Beamte herauszufinden, warum Premierminister Tony Abbott zuversichtliche Kommentare über den Fundort des Flug MH370 machte, obwohl es offiziell keine Neuigkeiten über den Verbleib der Boeing gab. Abbott sagte im April, dass die Suche nach dem vermissten Flugzeug "sehr eingegrenzt wurde, da es in der letzten Zeit eine Reihe von Entdeckungen gab", und dass er "sehr zuversichtlich" wäre, dass die Black-Box von MH370 gefunden wurde. 

Aber noch am selben Tag sagte der Koordinations-Chef der Agentur, die mit der Suche beauftragt wurde, dass es keine wesentlichen Entwicklungen in der Suche gäbe. Vertreter von Abbott bestätigten, dass Abbott’s Informationen nicht aus einem offiziellen Briefing stammten. Der Sprecher sagte, dass der Ministerpräsident auf Rat "einiger Experten" diese Aussage machte.

"Ich frage mich, woher diese Information stammte? Abbott’s Chef-Koordinator machte noch am selben Tag deutlich, dass es keinen Durchbruch in der Suche gegeben hätte," sagte Christine Milne, die australische Parteichefin der Grünen, bei einer Senatsanhörung am Montag, berichtete der Guardian.

"Amsa [the Australian Maritime Safety Authority] sagte, dass sie keine solchen Informationen an den Ministerpräsidenten weitergegeben hätten. Auch die Abteilung für Verkehr und Sicherheit sagte, dass sie Abbott keine Informationen gaben. Ich versuche lediglich herauszufinden, von wem der Primär diese Informationen erhalten hatte? 

"Es war ziemlich leichtsinnig von ihm, an die Öffentlichkeit zu gehen und eine Erklärung abzugeben, obwohl es keine detaillierte Analyse dazu gab," fügte Milne hinzu. (so) 

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