McDonalds unerwünscht: In diesen Ländern gibt es keinen McDonalds

Epoch Times2. Dezember 2014 Aktualisiert: 2. Dezember 2014 19:40

McDonalds hat derzeit Restaurants in 118 Ländern. Aber nicht in allen Gegenden ist die Fast-Food-Kette willkommen. Nachfolgend ist eine Liste von Nationen, die ihre McDonalds Schnellrestaurants geschlossen haben.

1. Island

Als in 2009 die Wirtschaft in Island kollabierte, wurde es für McDonalds schwer neue Gewinne zu erzielen. Darüber hinaus stiegen die Betriebskosten in dem Inselstaat und wurden deutlich höher als in anderen Gebieten. Nach 16 Jahren der Geschäftstätigkeit in Island, entschied sich McDonalds alle seine Restaurants zu schließen. Das Unternehmen sagte, dass es "keine Pläne zur Rückkehr hätte." 

2. Bolivien

Während ein Großteil der lateinamerikanischen Länder McDonalds liebt, hat sich Bolivien dazu entschieden das Fast-Food-Unternehmen im Jahr 2002 aus dem Land zu verbannen. Das Unternehmen versuchte vergeblich seine Gewinne in Bolivien zu steigern, scheiterte jedoch. Nichts konnte die Bolivianer von McDonalds überzeugen. 

Die Bolivianer haben eigene Vorstellungen von gutem Essen. Traditionelles Essen ist ein Bestandteil der bolivianischen Kultur. Die Menschen konnten sich mit dem billigen und schnell zubereiteten Essen nicht anfreunden. Auch andere Unternehmen wollten nichts mit dem Fast-Food-Riesen zu tun haben. Die Regierung brauchte McDonald’s nicht zu verbieten, das mangelnde Interesse der Bevölkerung zwang das Unternehmen ihre Filialen zu schließen.

3. Mazedonien

In den 90er Jahren eröffnete McDonalds mehrere Restaurants in Mazedonien. Derzeit ist jedoch keine dieser Filialen in Betrieb. Ein Streit über den Vertrag zwischen der McDonalds-Zentrale und der SJ-Company, die für das Franchising der Restaurant-Kette in dem Land verantwortlich war, konnte nicht aufgelöst werden. Dadurch mussten alle Filialen auf unbestimmte Zeit geschlossen werden. 

Bisher ist unklar, ob McDonalds versuchen wird einen Franchisenehmer zu finden, um das Geschäft in dem Land wieder aufzunehmen. 

4. Bermuda

In 1977 verabschiedete Bermuda einen strengen "Prohibited Restaurants Act", zum Zweck, dass ausländischen Unternehmen die Wirtschaft des Landes nicht beeinflussen konnten.

Dieses Gesetzt konnte McDonalds jedoch nicht davon aufhalten in 1985 eine Filiale auf einer US-Militärbasis auf Bermuda zu eröffnen. Das Unternehmen sagte, dass dieses Restaurant "nur für die Truppen" bestimmt wäre. Es kamen jedoch auch tausende Einheimische um in dem Fast-Food-Restaurant zu essen. Als die Militärbasis 10 Jahre später geschlossen wurde, schmiss die Regierung McDonalds aus dem Land. Trotz wiederholter Versuche des Fast-Food-Riesen in den Inselstaat zurückzukehren, schaffe es Bermuda McDonalds fernzuhalten. (so)

Quelle:

http://topinfopost.com

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