Tausende Fans erwarten US-Präsident Donald Trump in Melbourne, Florida. 18. Februar 2017.Foto: Joe Raedle/Getty Images

Medien „Teil des korrupten Systems“: Trump weist vor tausenden Anhängern Kritik an seiner Amtsführung zurück + Video

Epoch Times19. Februar 2017 Aktualisiert: 19. Februar 2017 8:25
"Ich möchte auch zu Euch sprechen ohne den Filter der Fake News", so US-Präsident Trump. "Die unehrlichen Medien, die eine falsche Geschichte nach der anderen veröffentlichen, ohne Quellen... sie wollen einfach nicht die Wahrheit berichten."

Bei einem Auftritt vor tausenden Anhängern hat US-Präsident Donald Trump Kritik an seiner Amtsführung rundweg zurückgewiesen. „Im Weißen Haus läuft es reibungslos, so reibungslos“, sagte Trump am Samstag bei der Veranstaltung in einem Hangar des Flughafens von Melbourne im US-Bundesstaat Florida. Zugleich warf er den Medien vor, Falschnachrichten zu erfinden.

„Ich möchte auch zu Euch sprechen ohne den Filter der Fake News“, sagte Trump zu seinen Anhängern. „Die unehrlichen Medien, die eine falsche Geschichte nach der anderen veröffentlichen, ohne Quellen… sie wollen einfach nicht die Wahrheit berichten.“ Dadurch seien die Medien „ein großer Teil des Problems“ und ein „Teil des korrupten Systems“, kritisierte der Präsident.

An dieser Stelle wird ein Video von Youtube angezeigt. Bitte akzeptieren Sie mit einem Klick auf den folgenden Button die Marketing-Cookies, um das Video anzusehen.

Trump wiederholte bei der an seinen Wahlkampf erinnernden Versammlung seine Wahlkampfversprechen. Er wolle die Bürokratie abbauen, die Armee stärken und die umstrittene Gesundheitsreform seines demokratischen Vorgängers Barack Obama rückgängig machen. Außerdem werde er „Jobs produzieren, wie Ihr es noch nie erlebt habt“.

Vor dem Versammlungsort hatte sich bereits gegen 4.00 Uhr morgens eine Schlange von Trump-Anhängern gebildet, die den Auftritt des US-Präsidenten nicht verpassen wollten. Das Weiße Haus hatte die Veranstaltung als „Versammlung einer Kampagne für Amerika“ angekündigt.

Seit seinem Amtsantritt am 20. Januar hat Trump einige Rückschlägen erlitten. So wurde nach der Klage zweier Bundesstaaten sein Einreisedekret ausgesetzt, das Bürgern aus sieben mehrheitlich muslimischen Ländern für 90 Tage die Einreise untersagte.

Vor einigen Tagen trat Trumps Nationaler Sicherheitsberater Michael Flynn zurück. (Siehe: Michael Flynns plötzlicher Rücktritt: Dieses Komplott gegen Trump steckt dahinter) (afp/so)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion