MH17 Absturz: Singapur unterstützt Malaysia und Ukraine: „Definitiv kein Flugverbot über dem Absturzgebiet“

Epoch Times4. August 2014 Aktualisiert: 4. August 2014 11:03

Ausgerechnet drei Wochen nach dem Abschuss von MH 17 macht sich das Parlament von Singapur die Mühe, zu bestätigen, dass 10.000 Meter über dem Rebellengebiet in der Ostukraine der Luftraum nicht gesperrt war.

Diese Information lag doch von Anfang an vor – was wollen Singapurs Regierende uns damit sagen? Möglicherweise ist es eine Art moralische Unterstützung für Malaysia und die aktuelle politische Führung der Ukraine. Eine Art „Ihr habt nichts falschgemacht“-Botschaft. Und dies klang auf der singapurischen Website straittimes.com so:

Am Montag bestätigte das Parlament in Singapur, dass laut Verkehrsminister Lui Tuck Yew keine Flugbeschränkungen über 9.700 Meter im jeweiligen Luftraum zur Zeit des Unglücks bestand.

"Weder die nationalen Behörden oder regionale Luftfahrtgremien, noch die ICAO (International Civil Aviation Organisation) veröffentlichte eine Gefahrenmeldung mit einem Hinweis diesen Teil des ukrainischen Luftraums zu meiden", so Lui.

Dazu muss man wissen, das eine Singapore Airlines (SIA) Passagiermaschine am Tag des MH17-Abschusses nur etwa 90 km, beziehungsweise 10 Flugminuten, von der Unglücksmaschine entfernt war. Auch das berichtete straittimes.com.

Weitere Flugzeuge in der Nähe von MH 17

Die interessantere Frage aber ist, ob Piloten oder Passagiere des Flugs SIA351 aus Singapur den Abschuss beobachtet haben, denn das ist bei der kurzen Entfernung theoretisch möglich gewesen.

Neben SIA351, einer Boeing 772 , die um 17:17 Uhr in südöstlicher Richtung von Kopenhagen nach Singapur flog, war außerdem noch eine Boeing 778, ebenfalls südöstlich, von Paris nach Taipei unterwegs (17:24). Außerdem gab es noch eine Boeing 778 von Delhi nach Birmingham, die circa um 17:20 die Ostukraine in nordwestlicher Richtung überflog. Diese Flugzeuge in der Nähe von MH 17 waren auf russischem Radar zu sehen, ebenso wie ein ukrainischer Kampfjet, der MH 17 um 17:21 in vier Kilometern Entfernung hinterherflog.

Die russische Seite vertritt die These, das MH 17 von genau diesem Kampfjet abgeschossen wurde, den auch Augenzeugen aus dem Absturzgebiet in Donezk beschrieben haben. In westlichen Medien wird dagegen immer noch ein Raketenabschuss durch die Rebellen propagiert, der aus verschiedenen Gründen kaum wahrscheinlich ist. Siehe dazu:

MH17 False Flag-Operation von USA und Ukraine? Diese Indizien sprechen dafür“

OSZE-Beobachter bestätigt Maschinengewehr-Beschuss von MH-17 (VIDEO)“

(so)

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