MH17 und der zerstörte Militärkonvoi: Was kann man noch glauben?

Epoch Times18. August 2014 Aktualisiert: 18. August 2014 13:44

Seit dem Absturz des Malaysia Airlines Flug MH17 über dem ostukrainischen Kriegsgebiet in der Region Donetsk ist ein Propagandakrieg ausgebrochen. 

Die Passagiermaschine, auf dem Weg von Holland nach Malaysia, verunglückte am 17.7 in dem von russischen Separatisten und dem ukrainischen Militär umkämpfen Gebiet. Seit über einem Monat gibt es, außer der Tatsache, dass die Maschine abgeschossen wurde, keine offiziellen Angaben über die Unglücksursache. Von wem oder warum das Passagierflugzeug abgeschossen wurde ist nicht bekannt. 

Trotzdem wurden umgehend nach dem Absturz die russischen Separatisten für die Tragödie verantwortlich gemacht.

Untersuchungsbericht Mitte September erwartet

Während Russland einige Satellitenbilder vom Zeitpunkt des Unglücks vorlegte, schweigt der Westen gänzlich. Nun wurde offiziell bekannt gegeben, dass das vorläufige Ergebnisse über die Unglücksursache in den ersten Septemberwochen erwartet wird.

Es heißt, dass der Bericht der internationalen Untersuchung Informationen verschiedener Quellen, wie die Auswertungen der Flugschreiber, Radar- und Satellitenbilder, Angaben der Flugverkehrskontrolle und die Schlussfolgerungen der internationalen Experten, die die Absturzstelle untersuchten, beinhalten wird.

Nach den Standards der International Civil Aviation Organization (ICAO), sollte ein vorläufiger Bericht innerhalb eines Monats nach einer Katastrophe veröffentlicht werden. Es heißt, dass sich die Veröffentlichung des Berichts wegen der schwierigen Aufklärungsarbeiten in dem Kriegsgebiet verzögert hätte. 

Schuldzuweisung ohne Beweise 

Obwohl noch kein offizieller Bericht über die Absturzursache vorliegt und noch nicht einmal die Gespräche mit dem Tower und den Piloten veröffentlicht wurden, wurde Russland sofort beschuldigt an dem Unglück beteiligt gewesen zu sein. 

Was aber wenn sich am Ende herausstellt, dass nicht Russland Schuld an der Tragödie hat, sondern Kiew? Wie würde der Westen und die EU dann dastehen? 

 

Es ist unumstritten, dass, wenn die USA oder die EU nur einen Beweis dafür hätten, dass die russischen Separatisten MH17 abschossen, diesen schon längst veröffentlicht hätten. Mit dem Voranschreiten der Zeit scheint es aber immer mehr so zu sein, dass sich keine Beweise finden lassen. Seit einem Monat herrscht Schweigen.

Was kann man noch glauben? 

Unlängst berichtete Kiew davon einen russischen Militärkonvoi zerstört zu haben. Dieser soll angeblich die Grenze zur Ukraine überschritten haben. Es hieß, dass der Konvoi von ukrainischen Soldaten vernichtet worden wäre. Russland bestritt dies jedoch. Auch das Weiße Haus musste zugeben, dass es keine Beweise dafür gibt, dass die Russen die Grenze überschritten hätten und ein Konvoi zerstört wurde. 

Wenn es Beweise gäbe, hätte man die Satellitenbilder vorgelegt. War der Vorfall erfunden? Geht es nur darum den Krieg anzustacheln? 

Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten, erwarten viele den Untersuchungsbericht des internationales Teams bereits mit Spannung. Ob dieser die Wahrheit letztendlich ans Tageslicht bringen wird bleibt abzuwarten.

Das Dutch Safety Board leitet die Untersuchung des Absturzes von MH17, da 196 von den 298 Menschen an Bord der Maschine Bürger der Niederlande waren. Alle Passagiere wurden bei dem Unglück getötet. (so) 

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Quellenverweis: 

http://en.cfts.org.ua

http://www.mmnews.de

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