MH370: Trümmerteil gehört zu einer Boeing 777 – bekommt die Diego Garcia-Theorie dadurch neue Nahrung?

Epoch Times2. August 2015 Aktualisiert: 2. August 2015 11:53
Das angespülte Flugzeugteil von La Réunion gibt der Theorie neue Nahrung, dass die US-Basis Diego Garcia im Indischen Ozean etwas mit dem Verschwinden von MH370 zu tun hat, oder dass die USA das Flugzeug von dort aus abgeschossen haben.

+++ Update: Malaysische Regierung: Trümmerteil gehört zu einer Boeing 777 +++

Das auf La Réunion entdeckte Flugzeugtrümmerteil ist eindeutig als Teil einer Boeing 777 identifiziert worden. Das erklärte der Verkehrsminister Malaysias. Die Flügelklappe war in der vergangenen Woche auf der französischen Insel im Indischen Ozean entdeckt worden. Derzeit wird nur eine Boeing 777 vermisst – die Maschine, die für den verschollenen Flug MH370 der Malaysia Airlines eingesetzt wurde. Das Wrackteil ist inzwischen in Frankreich und soll dort ab Mittwoch von Experten untersucht werden.

Das auf die Insel La Réunion angespülte Wrackteil stammt laut Australiens Vizepremier Warren Truss mit großer Wahrscheinlichkeit von einer Boeing 777.

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Der Malaysia Airlines Flug MH370 ist die einzige Boeing 777 die derzeit vermisst wird. Die Passagiermaschine verschwand vor über einem Jahr auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking und mit ihr alle 239 Menschen an Bord.

Meeresforscher haben festgestellt, dass, wenn das Flugzeug vor der Südwestküste Australiens abgestürzt ist die westaustralischen Ströme das Wrackteil nach Norden befördert haben könnten. Auf einer 15-18 monatigen Reise könnte das Wrackteil in Richtung Madagaskar abgetriftet sein.

Neben den Vermutungen der Meeresforscher gibt es noch zahllose weitere Theorien zum Verschwinden der Boing 777. Unter anderem auch die, dass die Maschine auf die Insel Diego Garcia entführt wurde, oder vom US-Militär in der Nähe der Insel, versehentlich oder mit Absicht, abgeschossen wurde. 

Die französische Insel La Réunion liegt rund 2.300 Kilometer von der Insel Diego Garcia entfernt. Das Atoll mitten im Indischen Ozean wird von Großbritannien kontrolliert und beheimatet eine US-Militärbasis. Auch von Diego Garcia aus könnte die Meeresströmung das Teil die rund 2.300 Kilometer weit gedriftet sein.

Die gelben Sterne zeigen die Lage von Diego Garcia und La Réunion. Die beiden Inseln liegen nur rund 2300 Kilometer von einander entfernt.Die gelben Sterne zeigen die Lage von Diego Garcia und La Réunion. Die beiden Inseln liegen nur rund 2300 Kilometer von einander entfernt.Foto: Google-Maps

Auf den sozialen Netzwerken wird auch heftig über die Verbindung zwischen dem Verschwinden von MH370 und Diego Garcia diskutiert. 

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Die offizielle Geschichte ist "völliger Quatsch"

Der politische amerikanische Kommentator, Daniel Patrick Welch, sagte Ende vergangenen Jahres, dass es "durchaus plausibel" wäre, hätten die Vereinigten Staaten die verschwundene Malaysia Airlines MH370 abgeschossen. 

"Was überhaupt nicht plausibel ist, ist, dass ein Flugzeug einfach so vom Erdball verschwindet, und niemand weiss, was geschehen ist. Die offizielle Geschichte scheint völliger Quatsch zu sein," sagte Welch und fügte hinzu: "Überall gibt es Satelliten. Die militärischen Nachrichtensatelliten wissen mit Sicherheit ganz genau, was zu diesem Zeitpunkt passiert ist."

Welch machte diese Bemerkungen, nachdem Marc Dugain, ein französischer Autor und ehemaliger Chef der Fluggesellschaft French Airline, sagte, dass es eine Vertuschung im mysteriösen Verschwinden der Boeing 777 gäbe.

"Es gibt eine Partei, die als Richter, Jury und Vollstrecker fungiert. Wir wissen nicht, wir dürfen es nicht wissen, wir haben nicht das Recht zu wissen, was geschehen ist," fügte Welch hinzu.

"Man darf dieses System nicht kritisieren. Wenn das System entscheidet, dass Du ein Feind bist, oder wenn sie Angst vor Dir haben, oder wenn sie glauben dass Du aus irgendeinem Grund eine Bedrohung darstellst, dann können sie Dich mundtot machen, ohne irgendwelche Fragen zu beantworten", sagte er. 

Marc Dugain recherchierte auf eigene Faust und fand einen Mitarbeiter einer Öl-Plattform nahe der Malediven der ihm  erzählte, dass er sah, wie ein brennendes Flugzeug vom Himmel fiel.   

Er meldete seine Beobachtungen den zuständigen Behörden. Diese konzentrierten sich jedoch auf das Suchgebiet im Indischen Ozean westlich von Australien.

Dugain erfuhr von der Geschichte und ging der Sache nach. Er bereiste die verschiedenen Inseln der Malediven und sprach mit den Einheimischen über den Tag, an dem die Boeing verschwand. Das Flugzeug mitsamt Passagieren verschwand am 8. März spurlos. 

Flug MH370 auf Diego Garcia entführt 

In einem Artikel der Webseite Kopp.de aus 2014 hieß es, dass die Maschine auf Diego Garcia entführt worden sein könnte. Der Grund dafür soll eine geheime Fracht gewesen sein die sich an Bord des Flugzeugs befand. Dem Artikel zufolge, hätten die Chinesen von den Taliban-Terroristen Befehls- und Kontrollsysteme (die zur Steuerung unbemannter Drohnen verwendet werden) gekauft. Diese Technik wurde von den Taliban durch einen Überfall auf einen US-Konvoi in Afghanistan gestohlen. 

Die Chinesen entschieden sich ein ziviles Flugzeug zu nutzen um die geheime Ladung zu transportieren, um so jeden Verdacht zu vermeiden. Der direkte Flug von Kuala Lumpur nach Peking dauert nur viereinhalb Stunden und die Amerikaner würden nicht ein Zivilflugzeug kapern oder ihm Schaden zufügen.

Somit würde die MH370 der perfekte Träger sein. Es gab fünf amerikanische und israelische Agenten an Bord, die mit Boeing-Maschinen vertraut waren. Die zwei Iraner mit gestohlenen Pässen könnten darunter sein.

Als MH370 den malaysischen Luftraum verlassen wollte und in die vietnamesische Luftüberwachung sollte, wurde das Signal durch eine amerikanische AWACS deaktiviert und das Steuerungssystem wurde in den Fernsteuerungsmodus umgeschaltet. Damit hat das Flugzeug kurzzeitig an Höhe verloren, so der Bericht.

Wie die AWACS dies konnte? Vielleicht genau wie beim 9/11-Vorfall? Nach dem Zwischenfall vom 11. September 2001 sind alle Boeing-Flugzeuge (und möglicherweise alle Airbus) mit einem Remote-Installation-Steuersystem ausgerüstet, um einer terroristischen Flugzeugentführung zu begegnen. Seitdem können alle Boeing-Flugzeuge von einem Bodenkontrollturm aus ferngesteuert werden. Das gleiche Fernsteuerungssystem wird verwendet, um unbemannte Spionageflugzeuge und Drohnen zu steuern.

Die fünf amerikanischen/israelischen Agenten haben über diese Ebene die Transponder und andere Kommunikationssysteme ausgeschaltet, änderten den Kurs und flogen nach Westen. Sie wagten es nicht, nach Osten zu fliegen, zu den Philippinen oder Guam, weil der ganze Luftraum über dem Südchinesischen Meer vom chinesischen Überwachungsradar und Satelliten abgedeckt wird.

Der malaysische, thailändische und indische Militärradar erfassten tatsächlich das nicht identifizierte Flugzeug, aber keiner reagierte professionell.

Das Flugzeug flog über Nord-Sumatra, die Anambasinseln und Südindien und landete auf den Malediven (einige Dorfbewohner sahen das Flugzeug landen), wurde betankt und flog weiter nach Diego Garcia, dem amerikanischen Luftstützpunkt in der Mitte der Indischen Ozeans. Die Ladung und die Black Box wurden entfernt. Die Passagiere waren durch natürliche Mittel (Sauerstoffmangel) zum Schweigen gebracht worden. MH370 mit den toten Passagieren nahm mit der Fernbedienung wieder Kurs und stürzte in den südlichen Indischen Ozean, um es so aussehen zu lassen, als ob dem Flugzeug schließlich der Treibstoff ausging.

Die Amerikaner lenkten somit all die Aufmerksamkeit ab und konzentrierten die Suche auf das Südchinesische Meer, während das Flugzeug seinen Kurs auf den Indischen Ozean nahm. Dann kamen sie mit einigen widersprüchlichen Aussagen und Beweise, um alle zu verwirren.

Der Aufwand seitens Chinas in Bezug auf die Menge an Flugzeugen, Schiffen und Satelliten für die Suche, zuerst im Südchinesischen Meer, dann in der Straße von Malakka im Indischen Ozean, ist beispiellos. Dies zeigt, dass China sehr besorgt war, nicht so sehr wegen der vielen chinesischen zivilen Passagiere, sondern vor allem in Hinblick auf die wertvolle teure Fracht und die acht ranghohen Militärwissenschaftler. (so)