Mindestens 24 Tote bei Überfall auf Entzugsklinik – Mexikos Präsidentin: „Werde nicht erlauben, dass das Land in Anarchie und Chaos versinkt“

Epoch Times2. Juli 2020 Aktualisiert: 2. Juli 2020 11:59
Im zentralmexikanischen Bundesstaat Guanajuato sind am Mittwoch mindestens 24 Menschen in einer Entzugsklinik für Drogenabhängige vermutlich durch die Drogenmafia getötet worden. Mexiko wird immer wieder erschüttert von Ermordungen und Angriffen durch die Drogenkartelle. Erst kürzlich fand ein Anschlag auf den Polizeichef von Mexiko-City statt.

Bei einem bewaffneten Überfall auf eine Entzugsklinik für Drogenabhängige im zentralmexikanischen Bundesstaat Guanajuato sind am Mittwoch mindestens 24 Menschen getötet worden. Ersten Informationen zufolge seien die Angreifer in die Klinik eingedrungen, hätten die Opfer gezwungen, sich auf den Boden zu legen, und auf sie geschossen, sagte Pedro Cortés, Sekretär für öffentliche Sicherheit in Irapuato nordwestlich von Mexiko-Stadt. Sieben weitere Menschen seien verletzt worden, drei von ihnen schwebten in Lebensgefahr.

Der Bundesstaat Guanajuato ist eine der wichtigsten Industrieregionen Mexikos mit bedeutenden Unternehmen und einer Reihe großer Autofabriken. Der Wohlstand des Bundesstaates hat das organisierte Verbrechen angelockt, darunter die mächtigen Drogenkartelle Jalisco Nueva Generación und Rosa de Lima, die auch für Erpressung, Entführungen und Benzindiebstahl bekannt sind.

Gouverneur kündigte „koordiniertes Eingreifen“ der Bundes- und Länderbehörden an

Der Gouverneur von Guanajuato, Diego Sinhue, sprach den Angehörigen der Angriffsopfer sein Mitgefühl aus. Ein „koordiniertes Eingreifen“ der Bundes- und Länderbehörden sei die einzige Möglichkeit, „um sich dieser Situation erfolgreich entgegenzustellen“, erklärte er im Kurzbotschaftendienst Twitter.

Am 21. Juni hatten die mexikanischen Behörden die Festnahme von 26 mutmaßlichen Mitgliedern des Kartells Santa Rosa de Lima vermeldet, nachdem Bandenmitglieder mit brennenden Fahrzeugen Straßen in den Städten Celaya, Salamanca und Villagrán blockiert hatten.

Präsidentin: „Ich werde es nicht erlauben, dass das Land in Anarchie und Chaos versinkt“

Präsident Andrés Manuel López Obrador sagte nach dem Vorfall, seine Regierung werde es nicht erlauben, dass das Land „in Anarchie und Chaos versinkt“. Wenige Tage zuvor waren sechs Mitglieder einer Familie in einem Haus in Celaya ermordet worden, darunter ein Kind.

Ende Juni ist der Polizeichef von Mexiko-Stadt, García Harfuch, nach eigenen Angaben Opfer eines Angriffs des mächtigen Drogenkartells Jalisco Nueva Generación (CJNG) geworden. Er ist außer Lebensgefahr, aber nach Angaben der Bürgermeisterin Claudia Sheinbaum kamen zwei seiner Begleiter und eine Passantin ums Leben.

Bundesrichter und Ehefrau in eigener Wohnung erschossen

Nur zehn Tage vor dem Angriff auf den Polizeichef García Harfuch waren Unbekannte im westmexikanischen Colima in das Zuhause eines Bundesrichters eingedrungen und hatten ihn und seine Ehefrau erschossen.

Der Richter hatte bei Strafverfahren den Vorsitz geführt, in die Rubén Oseguera González alias „El Menchito“, der Sohn von Oseguera Cervantes, involviert war. Oseguera González wurde an die USA ausgeliefert.

Trauriger Rekord: 8.493 Morde in drei Monaten

Die Gewalt in Mexiko, das von skrupellosen Drogenkartellen belagert wird, die sich auch an Treibstoffdiebstahl, Erpressung und Entführungen beteiligen, erreichte im ersten Quartal 2019 mit 8.493 Morden einen neuen Rekord, so die offiziellen Zahlen. (afp/dpa/er)

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