Russland: Corona-Ausgangssperre in Moskau gelockert – Spaziergänge nur drei Mal pro Woche erlaubt

Epoch Times1. Juni 2020 Aktualisiert: 1. Juni 2020 16:13
Mit der Wiedereröffnung von Einkaufszentren und Parks ist in Moskau die Ausgangssperre zur Eindämmung der Corona-Pandemie vorsichtig gelockert worden. Seit dem 30. März durften die Bewohner nur kurz zum Einkaufen oder Gassigehen die Wohnung verlassen.

Mit der Wiedereröffnung von Einkaufszentren und Parks ist in Moskau am Montag die Ausgangssperre zur Eindämmung der Corona-Pandemie vorsichtig gelockert worden. Allerdings dürfen die Menschen nur zu bestimmten Zeiten aus dem Haus und beispielsweise nicht mehr als drei Spaziergänge pro Woche machen. Die Neuinfektionen stiegen auf rund 9.000 .

Seit Verhängung der Ausgangssperre am 30. März durften die Bewohner der russischen Hauptstadt bsiher nur zum Einkaufen und Gassigehen kurz die Wohnung verlassen. Für den Weg zur Arbeit benötigten sie eine Sondergenehmigung. Vollständig aufgehoben ist die Ausgangssperre auch jetzt nicht, Millionen Menschen müssen weiter in ihren Wohnungen ausharren. Restaurants, Cafés und Kinos bleiben geschlossen.

Zwölf-Millionen-Einwohner-Stadt Moskau ist Russlands Zentrum der Pandemie. Mehr als die Hälfte aller Infektionsfälle wurden im Großraum Moskau registriert, weshalb die Behörden bei der Lockerung nur langsam vorgehen. Nach Angaben der russischen Behörden sind die hohen Infektionszahlen in Russland auf umfassende Tests zurückzuführen. Da die Zahl der Neuinfektionen kontinuierlich zurückgehe und die der Corona-Toten mit 4.855 relativ gering sei, seien die Lockerungen gerechtfertigt.

Diese ersten Lockerungen stießen auf breite Zustimmung. Zugleich machten sich viele Moskauer lustig über eine von Bürgermeister Sergej Sobjanin angekündigte zweiwöchige Testphase, in der die Bewohner je nach Adresse zu versetzten Zeiten auf die Straße dürfen. „Normale Spaziergänge sind zwischen 9.00 Uhr morgens und 9.00 Uhr abends erlaubt, aber nur drei Mal pro Woche – zweimal unter der Woche und einmal am Wochenende“, erklärte Sobjanin in seinem Blog und kündigte die Veröffentlichung detaillierter Pläne an.

Sobjanin erklärte, er befürchte, dass die Menschen sich sonst in Scharen auf den Straßen drängen würden wie zu Sowjetzeiten an Feiertagen im Mai. Joggen gehen dürfen die Moskauer den neuen Vorschriften zufolge zwischen 5.00 und 9.00 Uhr morgens, wenn sie eine Schutzmaske tragen.

In Online-Netzwerken ernteten die neuen Vorschriften viel Spott. Der beliebte Komiker Maxim Galkin, der fast acht Millionen Follower auf Instagram hat, veröffentlichte einen Sketch, in dem Moskaus Bürgermeister Sobjanin und Russlands Präsident Wladimir Putin über einen „Atem-Zeitplan“ für die Moskauer diskutieren. Die fünfminütige Parodie wurde in den vergangenen Tagen fast sechs Millionen Mal angeschaut.

(afp)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

Eine Buchempfehlung vom Verlag der Epoch Times

Wer hat die Weltherrschaft? Wir leben in einer Zeit des Umbruchs. Immer klarer wird, dass die Geschichte der Menschheit nicht so ablief, wie sie heutzutage gelehrt wird. Das Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ gibt die lange gesuchten Antworten. Das sozialistische System in Osteuropa war voll und ganz ein Produkt der Sowjetunion. Als die Sowjetunion nur ein wenig locker ließ, begann der Sozialismus in Osteuropa sofort zu verschwinden.

Das Paradebeispiel ist der Fall der Berliner Mauer. Am 6. Oktober 1989 hielten viele Städte in Ostdeutschland massive Proteste und Märsche ab und stießen mit der Polizei zusammen. Zu der Zeit war gerade Gorbatschow zu Besuch in Berlin und erklärte dem Generalsekretär der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, Erich Honecker: „Der einzige Ausweg besteht darin, die Chance zu ergreifen und zu reformieren.“

Sofort im Anschluss lockerte Ostdeutschland die Reisebedingungen nach Ungarn und in die Tschechoslowakei sowie nach Polen. So konnten sehr viele Menschen über die Tschechoslowakei nach Westdeutschland überlaufen. Selbst die Berliner Mauer konnte die Wellen von fliehenden Staatsbürgern nicht mehr länger aufhalten. Am 9. November gab der Osten die Teilung auf, so dass Zehntausende über die Mauer kletterten und damit nach West-Berlin gelangten, wobei sie die Mauer zertrümmerten. Das Symbol des kommunistischen eisernen Vorhangs, das Jahrzehnte gestanden hatte, verschwand in der Geschichte.

Hier weitere Informationen und Leseproben.

ISBN Band 1: 978-3-9810462-1-2, Band 2: 978-3-9810462-2-9, Band 3: 978-3-9810462-3-6, Drei Bände 1-3: 978-3-9810462-6-7. Einzeln kostet jeder Band 19,90 Euro (zzgl. 2,70 Euro Versandkosten), alle drei Bände gemeinsam sind im Moment noch zum Sonderpreis von 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands) zu erwerben. Das Buch hat insgesamt 1008 Seiten und über 1200 Stichworte im Indexverzeichnis.

Bestellmöglichkeiten: Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich in unserem neuen Online-Buch-Shop, bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Das Buch gibt es auch als E-Book und als Hörbuch

Das E-Book gibt es in den Formaten PDF, EPUB oder MOBI. Das Hörbuch bieten wir im MP3-Format zum Download an. Einzeln kostet jeder Band 17,90 Euro, alle drei Bände sind im Moment noch zum Sonderpreis von 43,00 Euro zu erwerben. E-Books und Hörbücher sind in unserem neuen Online-Buch-Shop oder direkt beim Verlag der Epoch Times bestellbar – Tel: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]