Foto: YouTube Screenshot / ZDF

Moskau: Türkei beliefert IS mit Waffen über NGOs

Epoch Times2. April 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 20:44
Erneut wird die Regierung Erdogans von Russland beschuldigt islamistische Milizen mit Waffen zu unterstützen, doch dieses Mal wird man konkreter.

In einem Brief an den UN Sicherheitsrat wirft Russland der Türkei vor, die Dschihadisten-Miliz Islamischer Staat in Syrien mit Waffen zu versorgen, meldet “n24”. Die Türkei sei der Hauptlieferant von Waffen und Militärausrüstung an den Islamischen Staat. Für die Lieferung würden Nichtregierungsorganisationen eingesetzt, so der UN-Botschafter Witali Tschurkin an die Mitglieder des Sicherheitsrates am 18. März.

Bei den Nichtregierungsorganisationen handele es sich um Besar und Ilyilikder sowie die Stiftung für Freiheit und Menschenrechte. Diese würden im Auftrag des Geheimdienstes Nachschub an die Jihadisten Gruppen in Syrien liefern.

Konkret werden die Arbeiten vom türkischen Aufklärungsdienst gesteuert und der Transport erfolge hauptsächlich per Lastkraftwagen – unter anderem humanitären Konvois, so das Schreiben, laut “Sputnik”.

Brennstoffe und Chemikalien im Gesamtwert von rund zwei Millionen US-Dollar seien geschmuggelt worden, so der russische Diplomat. Im Jahr 2015 hätten die Touristen aus der Türkei 2,5 Tonnen Ammoniumnitrat im Wert von 788.700 Dollar 456.000 Tonnen Kaliumnitrat im Wert von 468.700 Dollar und 75 Tonnen Aluminiumpulver für 469.500 Dollar sowie diverse andere Stoffe erhalten.

Dem russischen Diplomaten zufolge wurden für Terrorgruppierungen Sprengstoffe und Chemikalien im Gesamtwert von rund zwei Millionen US-Dollar geschmuggelt. „Allein 2015 erhielten die Terroristen via Türkei 2,5 Tonnen Ammoniumnitrat im Wert von 788.700 Dollar, 456.000 Tonnen Kaliumnitrat (468.700 Dollar), 75 Tonnen AlMoskau: Türkei beliefert IS mit Waffen über NGOsuminiumpulver (469.500 Dollar) sowie einige andere Stoffe“, hieß es.

Doch diese nicht das erste Mal, dass Moskau der Türkei vorwerfen würde, Rebellen mit Waffen zu versorgen, schreibt “n24”. Erst im Februar war Russland mit einem Resolutionsentwurf im UN-Sicherheitsrat gescheitert. Darin rief Russland die Türkei auf, ihre Angriffe in Syrien zu beenden.

Um zu verhindern, dass entlang der Grenze ein zusammenhängendes Autonomiegebiet entsteht, beschießt die türkische Armee regelmäßig Stellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) in Syrien. (dk)



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