Muslimische Führung ruft Palästinenser zur Rückkehr zum Tempelberg auf

Epoch Times27. Juli 2017 Aktualisiert: 27. Juli 2017 18:44
Nach den jüngsten Unruhen zeichnet sich in der Tempelberg-Krise eine Beruhigung ab. Die muslimische Führung in Jerusalem rief zu einer Rückkehr der Gläubigen in die Al-Aksa-Moschee auf dem Tempelberg auf.

Nach dem Abbau umstrittener israelischer Sicherheitsvorrichtungen hat Palästinenserpräsident Mahmud Abbas am Donnerstag zur Rückkehr zum Tempelberg aufgerufen.

Die Gebete würden nun hoffentlich wieder in der Al-Aksa-Moschee stattfinden, sagte Abbas vor Journalisten in Ramallah. Die muslimischen Gläubigen hatten aus Protest gegen die Maßnahmen Israels knapp zwei Wochen lang den Tempelberg gemieden.

Auch die islamische Wakf-Stiftung, welche die heilige Stätte verwaltet, rief die Gläubigen zur Rückkehr auf den Tempelberg auf.

Die israelische Polizei hatte zuvor sämtliche Sicherheitsvorrichtungen abgebaut, die sie nach den Gewaltausschreitungen in der Jerusalemer Altstadt mit zwei Toten am 14. Juli installiert hatte. Bei Protesten gegen die Zugangsbeschränkungen waren mindestens fünf Palästinenser getötet und Dutzende weitere verletzt worden. (afp)

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