Nach Luftangriffen auf Damaskus: Dschihadistenführer in Syrien dankt Israel für Bombardements

Von 8. Dezember 2016 Aktualisiert: 8. Dezember 2016 10:00
Ein Anführer von Anti-Regierungskräften in Syrien bedankte sich bei Israel für die Bombenangriffe auf einen Militärflughafen in Damaskus. Zudem meinte er, die Lage der Dschihadisten in Aleppo sei nicht so schwierig wie in den Medien berichtet.

Ein Kommandeur von Dschihadisten- und Anti-Regierungsrebellen in Syrien hat Israel für seinen Angriff auf den Luftwaffenstützpunkt der syrischen Regierung in Mezzeh im Südwesten von Damaskus gedankt. Dies berichtet „Al-Masdar-News“ unter Berufung auf das israelische Medienservice i24 News mit Sitz in Tel Aviv am Mittwoch.

Demnach sagte Khaled Khalaf, ein Anwalt und hochrangiges Mitglied eines Rebellenkommandos in Syrien: „Wenn Israel seine Luftangriffe von heute Morgen in den kommenden Tagen wiederholt, ist den Rebellen der Sieg sicher.“

„Wir danken Tel Aviv für die Bombenangriffe der Raketenbasis am Mezzeh-Flughafen,“ so Khalaf. Die syrische Militärbasis diene dazu, die „Kinder von Aleppo zu töten“.

Zudem widersprach Khalaf den Berichten über die schwierige Lage der Dschihadisten in Aleppo.

„Unsere Männer fliehen nicht“, sagte der Rebellenführer. Es sei sehr einfach, Nachrichten zu produzieren, die solche Behauptungen aufstellten „aber sie stimmen nicht“. Außerdem wäre es für die syrischen Widerstandskämpfer eine Ehre, „den Märtyrertod zu sterben“.

Khalaf fügte hinzu: „Im Krieg geht es immer vorwärts und rückwärts,“ um so mehr, „wenn viele Tausend Banditen und Söldner, Iraner, Russen und Chinesen, auf der Seite des Regimes kämpfen, und russische Kampfflugzeuge Tag und Nacht bombardieren. Da ist es normal, dass wir unsere Kräfte neu ordnen müssen.“

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