Gefängnis (Symbolbild).Foto: ROBYN BECK/AFP/Getty Images

Nach misslungenem Terroranschlag: Attentäter verklagt US-Regierung wegen Haftbedingungen

Epoch Times21. Oktober 2017 Aktualisiert: 21. Oktober 2017 7:01
Er hatte am 25. Dezember 2009 versucht, eine Passagiermaschine auf dem Weg von Amsterdam nach Detroit in die Luft zu sprengen. Der Versuch misslang und er wurde in den USA verhaftet. Nun hat der Nigerianer Umar Farouk Abdulmutallab wegen möglicher im Gefängnis erlittener Misshandlungen das US-Justizministerium verklagt.

Der wegen eines versuchten Anschlags in den USA zu lebenslanger Haft verurteilte Nigerianer Umar Farouk Abdulmutallab hat wegen im Gefängnis erlittener Misshandlungen das US-Justizministerium verklagt. In der vor einem Bundesgericht in Denver im US-Bundesstaat Colorado eingereichten Klage beruft sich der 30-Jährige auf die US-Verfassung, die eine grausame Bestrafung verbietet.

Abdulmutallab hatte am 25. Dezember 2009 versucht, eine Passagiermaschine auf dem Weg von Amsterdam nach Detroit in die Luft zu sprengen. In seiner Unterhose hatte er eine Bombe an Bord geschmuggelt, deren Zündung jedoch fehlschlug, so dass Passagiere ihn überwältigen konnten. 2012 war Abdulmutallab zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Im Gefängnis sei er mit Isolationshaft gequält worden, heißt es in der Klageschrift. Auch sei er daran gehindert worden, seine Religion auszuüben, und gezwungen worden, Dinge zu essen, die Muslimen untersagt seien. Als er mit einem Hungerstreik dagegen protestiert habe, sei er zwangsernährt worden.

Abdulmutallab sitzt in einem Hochsicherheitsgefängnis in Colorado ein. Sein fehlgeschlagener Anschlag an Weihnachten 2009 hatte weltweit für Schlagzeilen gesorgt. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion