Nato-General: „IS verbreitet sich in Europa wie Krebsgeschwür“

Epoch Times3. März 2016 Aktualisiert: 8. Juli 2016 0:02
Der Nato-Oberbefehlshaber Breedlove warnte nun davor, dass sich der "Islamische Staat" wie ein "Krebsgeschwür" in Europa ausbreiten würde. Menschenrechtsorganisationen halten diese Aussage für "übertrieben" und nicht durch Fakten belegt. Breedlove wirbt derzeit für eine Erhöhung der Mittel für das US-Militär in Europa.

Der Oberbefehlshaber der Nato Philip Breedlove warnte vor dem US-Kongress, dass sich die Kämpfer der Terrorgruppe Islamischer Staat massiv unter die Flüchtlinge mischen. Die Extremisten würden sich unter dem Deckmantel der Migration von Flüchtlingen in Europa rasant ausbreiten. 

"Der IS wuchert wie ein Krebsgeschwür", sagte der US-General am Dienstag Reportern im US-Verteidigungsministerium in Washington, berichten die "Deutschen Wirtschafts Nachrichten".

Das Risiko, dass mit den Flüchtlingsströmen auch Terroristen mit nach Europa kommen können, ist auch den europäischen Sicherheitsbehörden bekannt. Der Präsident des Verfassungsschutzes Maaßen hatte bereits in einer Rede auf das Problem hingewiesen, aber die Lage nicht so pauschalisiert wie der Nato-Mann. Maaßen warnte vor allem davor, dass der radikale Islamismus die Radikalisierung im Bereich des Rechtsextremismus befeuere, berichtet DWN weiter. Demnach warnte auch der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland bereits vor dem Generalverdacht gegen Muslime.

Breedlove ist sicher, dass sich unter die Migranten die derzeit nach Europa kommen Kriminelle, Terroristen und ausländische Kämpfer gemischt haben. Dadurch wären Anschläge in Euroap als auch in den USA zu erwarten, meint der General.

Diese Erkenntnisse habe er aus Geheimdienstinformationen gewonnen, die aber nicht veröffentlicht werden dürften, sagte der Nato-Mann auf die Nachfrage von Journalisten ob er diesen Vorwurf belegen könnte. 

Mehrere Menschenrechtsorganisationen halten die Aussage von Breedlove für "Unsinn", so DWN weiter. Demnach seien Terroristen unter den Flüchtlingen wie "Nadeln im Heuhaufen"  zu suchen. Sie bezeichneten die Aussagen von Breedlove als Übertreibung und nicht durch die Fakten gedeckt.

In derselben Anhörung sagte Breedlove laut DWN auch, dass Russland hinter der Flüchtlingsbewegung stecke. Die Russische Föderation und Syrien würden die Flüchtlinge als "Waffe" gegen den Westen einsetzen. Der massive Flüchtlingsandrang aus dem Bürgerkriegsland Syrien habe eine destabilisierende Wirkung auf die europäischen Länder und dies spiele Moskau in die Hände, zitiert der Blog den Nato-Oberbefehlshaber.

Durch die russischen Luftangriffe, die seit Ende September 2015 in Syrien auf Bitten Assads stattfinden, und den Einsatz von Fassbomben durch das syrische Militär würden "absichtlich" Fluchtbewegungen erzeugt. Russland sei auch eine zunehmende Bedrohung für die USA und für "unsere europäischen Verbündeten und Partner", so der General. 

Derzeit befindet sich Breedlove in Washington und wirbt für eine deutliche Erhöhung der Mittel für das US-Militär in Europa. (so) 

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