Wieder Schießerei in den USA: Neun Tote bei Schusswaffen-Angriff im US-Bundesstaat Ohio

Epoch Times4. August 2019 Aktualisiert: 4. August 2019 14:29
Bei einem Schusswaffen-Angriff sind im US-Bundesstaat Ohio neun Menschen gestorben. Auch der Angreifer sei tot, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Bei einem zweiten Schusswaffen-Angriff in den USA in weniger als 24 Stunden sind im Bundesstaat Ohio neun Menschen getötet worden. Der Schütze sei von Polizeibeamten erschossen worden, teilte die Polizei am Sonntag im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. 26 Menschen sind bei dem Angriff in der Stadt Dayton verletzt worden. Sie seien in ein Krankenhaus eingeliefert worden.

Die Tat ereignete sich am Sonntag kurz nach 01.00 Uhr (Ortszeit) im beliebten Ausgehviertel Oregon, wie Matt Carper, Sprecher der Polizei in Dayton, sagte. Der mutmaßliche Täter habe auf offener Straße mehrfach mit einer Langwaffe geschossen. Sein Motiv sei unklar. Mit Hilfe der Bundespolizei FBI arbeiten die Sicherheitskräfte an der Identifizierung des Schützen.

Bislang gehen die Ermittler laut Carper von einem einzelnen Schützen aus. Zeugenbefragungen sollen nun ergeben, ob „noch jemand anderes in die Tat verwickelt war“, sagte Carper. Der Zustand der mindestens 16 Verletzten sei unklar. Polizisten wurden bei dem Vorfall demnach nicht verletzt.

Oregon sei ein „sehr sicherer Teil“ von Dayton und beliebt bei Besuchern, betonte Carper. „Zum Glück hatten wir mehrere Polizisten in unmittelbarer Nähe, als der Vorfall begann.“

Bürgermeisterin: „furchtbar trauriger Tag“

Nach den Todesschüssen von Dayton hat Bürgermeisterin Nan Whaley von einem „furchtbar traurigen Tag“ für die Stadt gesprochen. Das sei ein Tag, vor dem wir uns alle fürchten, sagte Whaley. Der Schütze von Dayton im US-Bundesstaat Ohio hatte in der Nacht neun Menschen getötet und 26 weitere verletzt, ehe er von der Polizei erschossen wurde.

 

 

Zuvor waren bei einem Angriff in einem Einkaufszentrum in der texanischen Stadt El Paso am Samstag 20 Menschen getötet und 26 weitere Menschen verletzt worden. (afp)

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