Niedrige Zinsen machen’s möglich: Immobilienkauf trotz steigender Preise oft attraktiv

Epoch Times16. Juli 2019 Aktualisiert: 16. Juli 2019 9:00
2018 zählten zu den zehn Städten mit den höchsten Preissteigerungen nicht mehr München, Köln und Stuttgart, sondern Dortmund, Essen und Bayreuth.

Der Kauf einer Immobilie ist dank niedriger Zinsen nach Einschätzung der Stiftung Warentest trotz steigender Preise oft noch immer attraktiv. Die Stiftung Warentest wertete für ihre August-Ausgabe der Zeitschrift „Finanztest“ Daten von Immobilienkäufen aus und listet dort Preise und Mieten für Wohnungen in 50 Städten und Landkreisen sowie Preise für Häuser in 25 Städten und Kreisen aus.

Demnach schwächte sich der Preisanstieg in den bislang als Preistreiber bekannten sieben größten deutschen Städten „klar ab“. Der Untersuchung zufolge gehörten 2018 zu den zehn Städten mit den höchsten Preissteigerungen nicht mehr München, Köln und Stuttgart, sondern Dortmund, Essen und Bayreuth. Auch Hamburg ist nicht mehr unter den ersten zehn Städten, stärker stiegen die Preise in den Landkreisen Pinneberg und Segeberg sowie in Kiel und Flensburg.

Einfamilienhäuser wurden in einem Jahr um 8,2 Prozent teurer

Bundesweit mussten Immobilienkäufer der Auswertung zufolge im vierten Quartal 2018 durchschnittlich 5,6 Prozent mehr zahlen als ein Jahr zuvor. Einfamilienhäuser wurden sogar um 8,2 Prozent teurer. Trotzdem lohne sich oft der Kauf einer Immobilie, lautet das Fazit der Stiftung Warentest. Wer sich etwa in Großstädten wie Düsseldorf, Köln und Nürnberg oder in der Region Hannover eine Mietwohnung leisten könne, „wird sich mit einem ausreichenden Grundstock an Eigenkapital auch den Kauf einer Wohnung leisten können“. (afp)

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