Papst Franziskus: Der Papst und die „Eine-Welt-Religion“

Epoch Times22. April 2014 Aktualisiert: 22. April 2014 11:44
Eine "Neue Weltordnung" steht auf dem Plan und nimmt von Jahr zu Jahr mehr Form an. Die "weltweite Regierungsführung" gewinnt an Boden. Es gibt etliche globale Institutionen, sowie die Vereinten …

Eine "Neue Weltordnung" steht auf dem Plan und nimmt von Jahr zu Jahr mehr Form an. Die "weltweite Regierungsführung" gewinnt an Boden. Es gibt etliche globale Institutionen, sowie die Vereinten Nationen, der Internationalen Währungsfonds (IWF) die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) und die Weltbank.

Die globalen Regierungen arbeiten in einem noch nie dagewesenen Ausmaß zusammen. Auch die Religion bleibt von der Neuen Weltordnung nicht verschont. Es gibt Hinweise darauf, dass es in Zukunft eine Globalisierung der Religion geben könnte. Es entsteht der Eindruck, dass Papst Franziskus diesen Prozess vorantreibt.

Der Papst betonte schon mehrfach, dass er die "spirituelle" Reunion mit den orthodoxen Kirchen des Ostens, der anglikanischen Kirche und auch vielen größeren protestantischen Kirchen anstrebt.

So erklärte der Papst im Rahmen seiner ersten "Begegnung mit den Vertretern der Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften und der verschiedenen Religionen" am 20. März 2013: "Herzlich begrüße ich auch Sie alle und danke Ihnen, liebe Freunde, die Sie anderen religiösen Traditionen angehören; vor allem die Muslime, die den einen, lebendigen und barmherzigen Gott anbeten und im Gebet anrufen, und Sie alle. Ich schätze Ihre Anwesenheit sehr: In ihr sehe ich ein greifbares Zeichen des Willens, in der gegenseitigen Achtung und in der Zusammenarbeit für das Gemeinwohl der Menschheit zu wachsen."

"Die katholische Kirche ist sich der Bedeutung bewusst, welche die Förderung der Freundschaft und der Achtung unter den Menschen verschiedener religiöser Traditionen besitzt – ich möchte das wiederholen: Förderung der Freundschaft und der Achtung unter den Menschen verschiedener religiöser Traditionen – das beweist auch die wertvolle Arbeit, die der Päpstliche Rat für den Interreligiösen Dialog leistet."

Eine Predigt bei seiner Frühmesse am 22. Mai sorgte ebenso für eine Überraschung: "Der Herr hat uns nach Seinem Bild geschaffen, und wir sind das Abbild des Herrn, und Er tut das Gute, das wir alle im Herzen haben, in diesem Gebot: Tu Gutes und tu nicht das Böse. Jedermann. Und den Menschen, die sagen: "das ist kein Katholik, er kann nicht Gutes tun", antworten wir: Doch, das kann er, er muss es tun; er kann nicht nur, sondern er muss, weil er dieses Gebot in sich hat… Der Herr hat durch das Blut Christi alle Menschen erlöst, uns alle mit dem Blute Christi. Uns alle, nicht nur Katholiken. Jeden! "Vater, auch die Atheisten?" Selbst die Atheisten. Jeden!… Wir müssen uns im Tun des Guten begegnen. "Aber Vater, ich glaube nicht, ich bin Atheist." Tut Gutes, und da begegnen wir uns."

Diese Äußerungen beunruhigten viele Menschen.  

Der Vatikan hat den Gläubigen, die Papst Franziskus in den sozialen Netzwerken folgen, einen "Ablass" (Erlass einer zeitlichen Strafe vor Gott für Sünden, die hinsichtlich ihrer Schuld schon getilgt sind) gewährt.

Dazu schrieb der "Telegraph": "Erlösung – oder zumindest einen kürzeren Aufenthalt im Fegefeuer – ist vielleicht schon bald mittels einer Twitter-Nachricht zu erreichen, wenn die Berichte stimmen, dass Papst Franziskus bereit ist, den Gläubigen einen "Ablass" – den Erlass einer zeitlichen Strafe – zu gewähren, die ihm auf Twitter folgen."

Es gibt viele Anzeichen der "Eine-Welt-Religion" und was vor einigen Jahren noch undenkbar war, könnte schon bald zur Realität werden. (so)

Quelle: http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/spiritualitaet-und-weisheitslehren/michael-snyder/papst-franziskus-und-die-sich-abzeichnende-eine-welt-religion.html

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