Präsident Trump will Kandidatur für zweite Amtszeit am 18. Juni offiziell verkünden

Epoch Times2. Juni 2019 Aktualisiert: 2. Juni 2019 11:39
Donald Trump will am 18. Juni in Orlando im Bundesstaat Florida seine offizielle Bewerbung für eine zweite Amtszeit als US-Präsident bekanntgeben. Eine Gallup-Umfrage von Anfang April ergab, dass Trump von 89 Prozent der Republikaner unterstützt wird.

Donald Trump will in Kürze offiziell seine Bewerbung um eine Wiederwahl als US-Präsident bekanntgeben. Er werde seine Kandidatur für eine zweite Amtszeit bei einer Großveranstaltung am 18. Juni in Orlando im Bundesstaat Florida verkünden, schrieb Trump am Freitag auf Twitter. In Orlando werde er zusammen mit seiner Frau Melania, Vizepräsident Mike Pence und dessen Frau Karen auftreten.

Trump absolvierte eine Reihe von Wahlkampfauftritten und warb bereits Millionensummen für seine Kampagne ein. In Reden vor seinen Anhängern wiederholte er, dass er noch sechs Jahre im Amt habe – die aktuelle Amtszeit läuft noch 18 Monate.

Florida ist einer der wichtigsten und am härtesten umkämpften Bundesstaaten bei Präsidentschaftswahlen. Im Jahr 2016 siegte Trump in Florida mit einem Vorsprung von rund einem Prozentpunkt vor Hillary Clinton.

Trump wird von 89 Prozent der Republikaner unterstützt

Der frühere Gouverneur des Ostküstenstaats Massachusetts, Bill Weld, hatte Mitte April bereits seine Bewerbung um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner angekündigt. Bei den republikanischen Vorwahlen in der ersten Jahreshälfte 2020 wird Weld allerdings einen schweren Stand haben. Eine Gallup-Umfrage von Anfang April ergab, dass Trump von 89 Prozent der Republikaner unterstützt wird.

Bei den Demokraten gibt es inzwischen 23 Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur. Zuletzt hatte vor gut zwei Wochen der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio seinen Hut in den Ring geworfen.

Der in Umfragen aussichtsreichste Bewerber bei den Demokraten ist der ehemalige Vize-Präsident Joe Biden. Trump selbst geht davon aus, dass er es bei der Präsidentschaftswahl am 3. November 2020 mit dem einstigen Stellvertreter von Obama zu tun bekommen wird – und griff Biden etwa als „Sleepy Joe“ („Schläfriger Joe“) an.

Als möglichen weiteren Herausforderer sieht Trump den linksgerichteten Bernie Sanders. Dieser hatte im Jahr 2016 die Vorwahlen bei den Demokraten gegen Clinton verloren. (afp)

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