Russische Kampfflugzeuge bombardieren Öl-Trucks des IS in Syrien. „Bilder aus dem Weltraum belegen eindeutig, in welchen Umfang der illegale Ölhandel stattfindet. Die Konvois von Treibstoff-Transportern erstrecken sich über Dutzende von Kilometern“, so Putin.Foto: YouTube / Screenshot / Steve Finn

Putin lässt IS-Geldquelle bombardieren – 500 Öl-Trucks (+Video)

Epoch Times19. November 2015 Aktualisiert: 19. November 2015 13:07
Trucks soweit das Auge reicht: Die Öl-Tanker-Flotte des Islamischen Staats.

Mit seinem Auftrag an die Truppen, gezielt Tank-Lastwagen der Terror-Miliz IS unter Beschuss zu nehmen, möchte Russlands Präsident Wladimir dem IS die Finanzmittel abschneiden, berichtet die Deutsche Wirtschafts Nachrichten (DWN).

Die Lastwagen transportieren Öl zu Raffinerien im Irak. Das erbeutete Erdöl stellt eine wichtige Finanzierungsquelle für den IS dar. 1,5 Millionen Dollar brachte der Ölhandel des IS täglich an Einnahmen, berichtet die Financial Times.

https://youtube.com/watch?v=Np1UKZI1L9I

500 Fahrzeuge seien bereits zerstört worden gab das russische Verteidigungsministerium bekannt. Die Fahrzeuge stellten eine Art mobile Pipeline dar. Auch die Amerikaner und Franzosen meldeten zuvor, die Öl-Versorgung der IS unter Beschuss genommen zu haben. Nach den Anschlägen in Paris war eine militärische Kooperation zwischen Russland und Frankreich zwischen Präsident Francois Hollande und Putin vereinbart worden.

Das Bombardement steht auch im Zeichen der engen Kooperation zwischen dem Iran und Russland beim Kampf gegen den IS. Ziel ist die Beendigung der Vorherrschaft von Saudi-Arabien in den verschiedenen Gebieten.

Die Saudis sind massiver Sponsor verschiedener extremistischer Gruppierungen und der engste Verbündete der USA. Putin hatte bereits während des G20-Gipfels gefordert, dass eine zentrale Aufgabe der Staatengemeinschaft darin bestehe, die Finanzierung von Terroristen zu stoppen.

Für Russland ist die Kontrolle des Öl-Handels von eminenter Bedeutung. Das Land ist von Rohstoffen abhängig. Putin sieht die Notwendigkeit, im Nahen Osten eine starke Position zu besetzen, um künftig ein Gegengewicht zu der von den Saudis dominierten OPEC zu etablieren, so die Analyse der DWN. (dk)



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