Russlands Präsident Wladimir PutinFoto: ALEXANDER NEMENOV/AFP/Getty Images

Wladimir Putin über Krim-Attentäter: „Das sind erstaunliche Idioten…“

Von 27. Oktober 2016 Aktualisiert: 27. Oktober 2016 16:02
Russlands Präsident Wladimir Putin kritisierte die Anschläge auf der Krim vor rund einem Jahr. Während einer Veranstaltung auf der Schwarzmeer-Halbinsel bezeichnete Putin die Attentate als "ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit".

Vor knapp einem Jahr hatten ukrainische Radikale Anschläge auf die Schwarmeer-Halbinsel Krim ausgeübt. Sie verübten Sprengstoffanschläge auf Stromleitungen und veranlassten eine Wasserblockade. Die Attentate verursachten ein Blackout auf der Krim.

Am Rande eines Forums für Jugendbildung in der Schwarzmeer-Stadt Jalta, sagte der russische Präsident Wladimir Putin über den Vorfall: „Was die Aufhebung der Wasserversorgung oder diese ‚Aktion‘ mit dem Blackout angeht, so ist das alles schier ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“.

Doch die Menschenrechtsorganisationen hätten in „sieben Sprachen“ zu dem Vorfall geschwiegen, und sich nicht zu dieser „schweren Straftat“ geäußert, kritisiert Putin, berichtet „Sputnik-News“. Im Gegensatz dazu hätten sich die Bewohner der Halbinsel damals sehr tapfer gezeigt. Die Angreifer hingegen hätten eine „große Dummheit“ begangen, so Putin. „Haben die etwa erwartet, dass alle auf die Knie fallen und um Almosen betteln? Das sind einfach erstaunliche Idioten“, sagte er.

Die Anschläge wurden damals unter anderem von Anhängern der nationalistischen Miliz „Rechter Sektor“ mit Beteiligung zweier ukrainischer Abgeordneter ausgeführt, heißt es. Dabei wurden Stromleitungen zerstört und Lebensmittelzufuhren blockiert. Die Energieblockade der Krim wurde kurz darauf von Russland durchbrochen. Die Regierung verlegte mehrere Starkstromkabel auf dem Grund des Schwarzen Meeres zur Krim und baute Hunderte Kilometer Hochspannungsleitungen.

Die Krim gehörte, bis vor zwei Jahren, 22 Jahre lang zur Ukraine. Nach dem Staatsstreich im Februar 2014 in Kiew, hielt Russland im März ein Referendum auf der Halbinsel ab. Dabei stimmten über 80 Prozent der Krim-Bewohner für eine Wiedereingliederung der Halbinsel in die Russische Föderation.

Nach dem Krim-Referendum verhängte der Westen Sanktionen gegen Russland. Bis heute wird der Sanktions-Krieg trotzt wirtschaftlichem Schaden innerhalb der EU, aufrechterhalten.


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