RFID Implantat Experiment: „Man hat das Gefühl es ist ein Phänomen der Aliens“ (+Video)

Von 19. August 2014 Aktualisiert: 19. August 2014 16:27

Der britische Forscher Mark Gasson ließ sich in 2009 einen winzigen Chip unter die Haut injizieren. Berichten zufolge war der Chip nur etwas weiterentwickelter als die Version, die Tieren eingepflanzt wird, um sie zu orten. Schließlich wurde Gasson mit dem implantierten Chip zu einer wandelnden Magnetkarte.

"Mit dem Schwenken seines Handgelenks konnte er Sicherheitstüren in dem Labor University of Reading, wo der Versuch startete, öffnen, berichtet der Business Insider (BI). Weiter heißt es, dass er sein Handy nur durch eine Berührung entsperren konnte." 

Nachdem Gassen den Chip ein Jahr lang getragen hatte, infizierte er diesen mit einem Computer-Virus. Das war ein Virus, welchen er auch auf andere Computersysteme im Gebäude, die darauf programmiert waren seinen Chip zu lesen, übertragen konnte. 

Er verteilte den Virus auf andere Computersysteme und beschädigte diese dadurch. Das hatte zur Folge, dass einige Bereiche des Gebäudes für seine Kollegen nicht mehr zugänglich waren. 

Michio Kaku, ein theoretischer Physiker und Autor des Buches The Future of the Mind, sagte in der Zeit des Experiments zu Fox News, dass es wichtig war zu sehen, dass man diese Chips mit Viren infizieren kann, da "wir in Zukunft mehr Chips in unserem Körper und unserer Kleidung haben werden".

Eine ominöse Warnung, in der Tat.

Viele Menschen tragen bereits implantierte Geräte

Bereits Tausende von Menschen haben medizinische Geräte implantiert. Dazu gehören Herzschrittmacher und kleine Defibrillatoren. Diese werden in die Brust eingesetzt um Herzrhythmusstörungen zu behandeln. Es gibt auch Cochlea-Implantate, die tauben Menschen helfen können wieder zu hören. 

Gasson sagt, dass in der Zukunft der Fokus darauf gelegt werden würde, auch gesunden Menschen implantierbare Technik in den Körper zu setzten. Ein Grund dafür ist, dass wir ständig auf der Suche nach Möglichkeiten sind unser Leben zu vereinfachen. 

Gasson und andere Experten sind der Meinung, dass ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung, ohne die möglichen Folgen zu kennen, sich auf diese Technologien einlassen wird. 

Der Business Insider berichtet: 

Implantierbare Mikrochips bieten eine intimere Verbindung mit der Technik als jedes andere tragbare elektronische Gerät wie zum Beispiel ein Handy oder ein iPod, da die Markierung ein direkter Teil von uns ist. Es ist in unseren Körper eingepflanzt.

Implantate "haben das Potenzial, die Essenz dessen, was es heißt ein Mensch zu sein, zu verändern", sagte Gasson beim 2012 TEDx Talk. 

Gasson sagt, dass die Anfälligkeit von implantierbaren Computer-Chips durch Cyber-Angriffe ein Problem darstellt. Er fügte hinzu, dass er aber auch über die oft gestellten Fragen, wie die Privatsphäre und die Sicherheit, mit seinem Versuch hinausgehen wollte. 

Deshalb führte er sein Experiment in zwei Phasen durch: Ein Chirurg implantierte ihm einen sauberen Computer-Chip in seine Hand. Ein Jahr später fügte er dem Chip einen Computer-Virus hinzu. In diesem Jahr konzentrierten sich sein Team und die Forscher darauf, die psychologischen Auswirkungen auf Gasson durch das implantierte Gerät zu untersuchen.

"Man wird ständig von dem Gefühl begleitet, dass implantierbare Geräte ein Alien-Phänomen sind", erzählt Gasson, der auch Kybernetik-Experte ist, BI und fügte hinzu, dass der einzige Weg, um herauszufinden, was die psychologischen Auswirkungen durch das Implantat sind, sich selbst eines einpflanzen zu lassen. 

Der RFID-Chip ist keine Neuheit

Das implantierbare Gerät ist als RFID, Radiofrequenz-Identifikation, bekannt. RFID ist keine neue Technologie. 

Der Chip wird nicht mit Batterie betrieben, sondern zieht seine Versorgung aus dem Lesegerät, welches dazu verwendet wird, die Informationen auf dem Chip zu lesen. 

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Das Lesegerät hat die ID des Chip und speist diese in eine Datenbank ein. RFID-Chips werden bereits auf mehreren Gegenständen verwendet, wie Kreditkarten. 

"Ähnlich, wenn nicht gruseliger, ist das derzeit verwendetet MagicBand in Disney World. Der Träger des Bandes kann innerhalb des Parks genau lokalisiert werden und der Chip auf dem Band ist mit dem Konto dieser Person verbunden", berichtet BI. 

Diese Technologien werden auch für Zahlungsdienste, wie Google Wallet und Tap-to-Pay, verwendet. Dadurch ist es dem Kunden möglich, in Geschäften und Taxis mit seinem Handy zu bezahlen ohne in die Brieftasche greifen zu müssen um die Kreditkarte herauszuholen. Wie praktisch!   (so)

Quellenverweis: 

http://www.naturalnews.com