Rückschlag für den IS: Türkei verschärft Grenzkontrollen – Nachschub neuer Kämpfer unterbrochen

Epoch Times24. Oktober 2015 Aktualisiert: 24. Oktober 2015 15:19
Die Türkei hat ihre Grenzkontrollen zu Syrien verschärft. Zum Nachteil der Dschihadisten. Dadurch ist der Zustrom neuer IS-Mitglieder ins Stocken geraten.

Der Islamische Staat muss nun noch einen Rückschlag einstecken: Neben den erfolgreichen russischen Luftschlägen und den Offensiven der syrischen Regierung gegen die Dschihadisten, verschärft die Türkei nun ihre Grenzkontrollen zu Syrien. Das erschwer es den neuen IS-Mitgliedern sich der Terrormiliz anzuschließen.    

Durch die Sicherheitsverschärfungen an den türkischen Grenzen konnte der Zustrom neuer IS-Anhänger fast gänzlich gestoppt werden, berichtet Sputniknews unter Berufung auf Quellen im Sicherheitsdienst und in der Grenzkontrollstelle der Türkei.

Die meisten Neuankömmlinge passierten die Grenzkontrollpunkte Karkamysch in Gaziantep und Elbeili in Kilis. Diese Übergänge werden nun verstärkt bewacht. Auch der Grenzübergang Tel-Abjad war für neue IS-Mitglieder eine gute Möglichkeit nach Syrien einzureisen. Der Kontrollpunkt wurde im Juni von den Kurden zurückerobert. 

Zehntausende IS-Anhänger aus ganz Europa kamen bereits ungehindert über die türkischen Grenzen nach Syrien um sich der Terrormiliz anzuschließen. Deshalb forderten die EU und die USA den türkischen Staatschef auf, seine Grenzkontrollen zu verschärfen. Jetzt ließ Erdogan zusätzliche Sicherheitskräfte und Streitkräfte zur Verhinderung des Eindringens von IS-Kämpfern aus der Türkei nach Syrien an den Grenzen aufstellen. 

Außerdem wurden das Kontrollsystem und die Durchsuchung der Personen verschärft die ins Land einreisen. Davon sind vor allem Ausländer an Flug-, Bus- und Bahnhöfen in den großen Städten, wie Gaziantep und Kilis, betroffen. Seit Beginn diesen Jahres stoppten türkische Beamte rund 3000 Personen, die sich den Dschihadisten in Syrien anschließen wollten. Einige von ihnen wurden von den Behörden ausgewiesen andere festgenommen. 

Viele Kämpfer des IS haben auch Schwierigkeiten wieder in ihre Herkunftsländer zurückzukehren. In vielen Ländern, wie in der Türkei, wird nach ihnen gefahndet. Dies macht es für die Terroristen immer komplizierter, da sie sich ständig verstecken müssen. (so) 

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