Dschihadisten in SyrienFoto: Getty Images

Russland kritisiert: USA will keine Sanktionen gegen den Islamischen Staat

Epoch Times27. September 2015 Aktualisiert: 27. September 2015 10:43
Die USA lehnten den Vorschlag Russlands ab, die Terrorgruppe Islamischer Staat auf die Sanktionsliste zu setzen. Obwohl der IS als Terrororganisation eingestuft ist.

Russland forderte im UN-Sicherheitsrat, die Terrormiliz Islamischer Staat auf die internationale Sanktionsliste zu setzen. Überraschenderweise lehnten die USA diesen Vorschlag ab. 

Die US-Entscheidung wird von Moskau scharf kritisiert.

"Es ist kein Geheimnis, dass der IS eine selbstständige Organisation und in einem gewissen Ausmaß der Rivale von Al-Qaida ist. Wir glauben, dass die Amerikaner zeigen wollen, dass die Macht und der derzeitige Erfolg des IS nicht damit zusammenhängt, dass der Westen und vor allem die Vereinigten Staaten die Opposition gegen die Regierung von Bashar al-Assad zu schlampig trainiert hätten, wobei erhebliche Ausrüstungen in die Hände der Extremisten gelangt sind," sagt der hochrangige Sprecher des russischen Außenministeriums, Ilja Rogatschow, berichten die Deutschen Wirtschafts Nachrichten unter Berufung auf die russische Zeitung RIA Novosti.

Der IS ist zwar als Terrormiliz eingestuft, es gibt aber keine Sanktionen gegen die Dschihadisten. Deshalb forderte Moskau nun, die Terrormiliz auf die Liste zu setzen. Die UN-Sanktionsliste dient zur Terrorismus-Bekämpfung. Die Aktivitäten der Personen und Gruppen, die auf der Liste aufgeführt sind, werden eingeschränkt.  

Warum die USA den Vorschlag ablehnte, ist unklar, da der Islamische Staat eine aktive kriminelle und als terroristische Vereinigung eingestufte Organisation ist. Die Miliz zählt zehntausende Mitglieder und beherrscht derzeit große Gebiete im Irak und in Syrien und kleinere Regionen in Libyen. (so) 


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