Russland: Türkei, Katar und Saudi-Arabien bereit zu Gesprächen über Al-Nusra

Die Türkei, Katar und Saudi-Arabien unterstützen diverse syrische Rebellengruppen im Kampf gegen Machthaber Baschar al-Assad. Viele dieser Gruppen kooperieren mit der mächtigen Al-Nusra-Front.
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Mitglieder der Terrormiliz Al-Qaeda und Al-Nusra-Front sitzen auf einem MiG-21 Jet, den sie im Kampf gegen syrische Regierungstruppen eroberten.Foto: OMAR HAJ KADOUR/Getty Images
Epoch Times18. Oktober 2016

Die Türkei, Katar und Saudi-Arabien sind nach Angaben Moskaus bereit, mit Russland und den USA darüber zu sprechen, wie die „moderaten“ Rebellengruppen in Syrien von der radikalen Dschihadistengruppe Al-Nusra-Front getrennt werden können. „Diese Länder haben ihre Absicht ausgedrückt, intensiv mit moderaten Oppositionsgruppen zu arbeiten, damit sie von Al-Nusra getrennt werden“, sagte der russische UN-Botschafter Witali Tschurkin am Montag vor Reportern.

Die Türkei, Katar und Saudi-Arabien unterstützen diverse syrische Rebellengruppen im Kampf gegen Machthaber Baschar al-Assad. Viele dieser Gruppen kooperieren mit der mächtigen Al-Nusra-Front. Die Gruppe hat sich zwar von dem Terrornetzwerk Al-Kaida losgesagt und in Fateh-al-Scham-Front umbenannt, doch wird sie von den Vereinten Nationen weiterhin als Terrorgruppe betrachtet. Russland fordert seit langem, dass die Rebellen in Aleppo sich von der Gruppe distanzieren.

Der UN-Sicherheitsrat traf sich am Montag, um vom UN-Sondergesandten Staffan de Mistura über die jüngsten Syrien-Gespräche in Lausanne informiert zu werden. Tschurkin sagte, in Lausanne habe Einigkeit bestanden, dass erst die Al-Nusra-Kämpfer Aleppo verlassen müssen, bevor eine Waffenruhe zwischen der Regierung und dem Rest der Rebellen möglich sei. Demnach sind laut de Mistura rund 900 Al-Nusra-Kämpfer und 10.000 bis 12.000 andere Rebellen in Alepppo. (afp)



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