Sanders: Weißes Haus ist der freien Presse verpflichtet – und die Medien der akkuraten Berichterstattung

Epoch Times10. May 2018 Aktualisiert: 10. Mai 2018 18:47
US-Präsident Trump hat nahegelegt, Journalisten bei der permanenten negativer Berichterstattung "die Akkreditierungen" zu entziehen. Jetzt äußerte sich die Pressesprecherin des Weißen Hauses.

US-Präsident Donald Trump hat nahegelegt, Journalisten bei der permanenten negativer Berichterstattung „die Akkreditierungen“ zu entziehen. Auf Twitter schrieb er, trotz seines großen Erfolges „mit der Wirtschaft und allem anderen“ seien 91 Prozent der Berichterstattung der großen Nachrichtensender über ihn negativ.

Trump fragte, warum man sich eigentlich so eine Mühe gebe, mit den Medien zusammenzuarbeiten, wenn diese korrupt seien. Er schloss seinen Tweet ab mit der Frage: „Akkreditierungen entziehen“?

Akkurate Berichterstattung – die Pflicht der Medien

Bezüglich dessen sagte Sarah Sanders, die Pressesprecherin des Weißen Hauses, auf einer Pressekonferenz: „Wir engagieren uns sehr für die freie Presse und ich denke, dass wir das jeden Tag beweisen.“ Sanders betonte, dass einige Reporter das Weiße Haus als sehr „zugänglich“ gelobt hätten.

„Die Tatsache, dass ich hier stehe und Fragen beantworte, die Tatsache, dass der Präsident vor nur zwei Stunden Fragen von ihren Kollegen beantwortet hat, zeigt das Engagement des Weißen Hauses, Informationen für die amerikanische Öffentlichkeit zugänglich zu machen“, sagte sie am Mittwoch. „Gleichzeitig hat die Presse die Pflicht, Informationen korrekt wiederzugeben.“

„Unverschämte Behauptung“

Danach verwies Sanders auf einen Bericht der „New York Times“. Am Dienstag hatte die Zeitung US-Außenminister Michael Pompeo beschuldigt, er würde seinen Job nicht erledigen.

Die Zeitung schrieb: Trump kündigte seinen Rückzug aus dem Atomdeal mit dem Iran an, aber Pompeo war nicht anwesend – und das „ohne Genehmigung“. Tatsächlich war der Außenminister auf dem Weg nach Nordkorea, um drei aus der Haft entlassene Amerikaner zurückzuholen.

Sanders kritisierte den Wortlaut in dem „New York Times“ Artikel scharf: „‚Ohne Genehmigung nicht anwesend!‘ Während er um die Welt flog, um drei Amerikaner nach Hause zu bringen. Das war eine unverschämte Behauptung.“ (dpa/et)

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