Israels Premier Netanjahu sieht sich pikanten Vorwürfen gegenüber.Foto: ABIR SULTAN/AFP/Getty Images

„Saudi-König gab 80 Millionen Dollar für Netanjahus Wahlkampf“

Epoch Times11. Mai 2016 Aktualisiert: 8. Juli 2016 1:03
Israels Premier Benjamin Netanjahu soll einen besonderen Wahlkampf-Sponsor haben – den saudischen König Salman. Das enthüllte die israelische Arbeitspartei unter Berufung auf die Panama Papers.

80 Millionen Dollar sollen so durch eine Offshore-Firma vom saudischen König Salman an Israels Premier Netanjahu geflossen sein.

Die Enthüllung kam durch Isaac Herzog, Mitglied der Knesset und Vorsitzender der israelischen Arbeitspartei. Er sagt, dass Saudi-König Salman bin Abdulaziz die Wahlkampagne des israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu finanziert hat. Die „Deutschen Wirtschaftsnachrichten“ berichteten.

„Im März 2015 hat König Salman achtzig Millionen Dollar hinterlegt, um Netanjahus Wahlkampf über eine syrisch-spanische Person namens Mohamed Eyad Kayali zu unterstützen. Das Geld wurde auf ein Firmenkonto auf den British Virgin Islands eingezahlt, das auf den Namen Teddy Sagi läuft. Sagi ist ein israelischer Millionär und Geschäftsmann. Er leitete das Geld in den Kampagnen-Fonds des israelischen Premier Benjamin Netanjahu weiter“, wurde Herzog vom „The Middle East Observer“ zitiert.

Diesen Vorwurf leitet der israelische Parlamentarier aus den Enthüllungen der Panama Papers ab. Aus den geleakten Dokumenten geht hervor, dass es sich bei Sagis Firma auf den British Virgin Islands um Longway Trading Limited handelt, so die DWN. Sagi ist Alleinbegünstigter von Longway Trading Limited und kontrolliert sie über The Good Vision Trust, berichtet „Jewish Business News“.

Nahost-Führer in Panama-Papers

In den Panama Papers tauchten insgesamt 12 amtierende oder frühere Staatschefs mit mindestens 60 Verbindungsleuten auf. Darunter waren auch geheime Offshore-Firmen des ägyptischen Ex-Präsidenten Mubarak, Libyens einstigem Führer Gaddafi, Syriens Staatschef Bashar al-Assad und des saudischen König Salman. (rf)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion