Spanische Beamte beschlagnahmen 20.000 Militäruniformen für IS-Terroristen

Epoch Times5. März 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 18:21
Die spanische Polizei entdeckte tausende Militäruniformen in Schiffscontainern, die für Kämpfer des "Islamischen Staates" gedacht waren. Das Endziel der Container wurde von dem spanischen Innenministerium nicht veröffentlicht.

Spanische Beamte beschlagnahmten drei Schiffscontainer, in denen sich 20.000 Militäruniformen befunden haben. Die Uniformen waren für die Kämpfer der Terrorgruppe "Islamischer Staat" bestimmt, berichten die "Deutschen Wirtschafts Nachrichten" unter Berufung auf die NY-Times. 

Demnach machten die Behörden den Fund am Mittwoch in den spanischen Häfen Valencia und Algeciras. Das Endziel der Container wurde vom spanischen Innenministerium nicht bekannt gegeben.  

In den Dokumenten zu den Schiffscontainern stand, dass es sich bei der Ladung um "Second-Hand"-Bekleidung handle. Es heißt, dass das Frachtgut im Zuge von Polizeiermittlungen zur Lieferung von Waffen an den "Islamischen Staat" unter dem Deckmantel humanitärer Hilfe gefunden wurde.

Unterdessen warnen bereits verschiedene Behörden vor IS-Anschlägen in Europa. Zuletzt sagte der Nato-Oberbefehlshaber Philip Breedlove, die Zahl der IS-Kämpfer unter den Flüchtlingen breite sich aus "wie ein Krebsgeschwür". Er behauptete auch, dass Russland und Syrien für die Flüchtlingsströme verantwortlich seien und Russland die Migranten als Waffe gegen Europa einsetzten will. 

Belgien leitete bereits die ersten Schritte gegen die Terrorbedrohung ein und setzt ab sofort seine Armee ein, um die Atomanlagen im  Land zu schützen. Am Freitag gab das Innenministerium bekannt, rund 140 Soldaten würden die zwei Atomkraftwerke Tihange und Doel schützen sowie auch Forschungseinrichtungen und Atomlager, berichtet "DWN". Die Soldaten würden nur so lange eingesetzt, bis eine Spezialtruppe der Polizei gebildet und ausgebildet wurde, um diese Aufgabe zu übernehmen. (so) 

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