Spitzendiplomatin aus Nordkorea auf dem Weg nach Schweden

Eine Spitzendiplomatin aus Nordkorea ist auf dem Weg nach Schweden. Der Besuch weckt Spekulationen, dass Schweden der Ort für das geplante zweite Gipfeltreffen von US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un sein könnte.
Titelbild
Schweden-Flagge in Stockholm.Foto: iStock
Epoch Times15. Januar 2019

Eine Spitzendiplomatin aus Nordkorea ist auf dem Weg nach Schweden. Sie nehme dort an einer internationalen Konferenz teil, sagte Vize-Außenministerin Choe Son Hui laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap am Dienstag bei einem Zwischenstopp in Peking. Der Besuch weckt Spekulationen, dass Schweden der Ort für das geplante zweite Gipfeltreffen von US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un sein könnte.

Trump und Kim waren im Juni in Singapur zu einem historischen Gipfeltreffen zusammengekommen. Dabei willigte Kim in eine Denuklearisierung seines Landes ein. Die Verhandlungen über die Umsetzung der Vereinbarungen und das geplante zweite Treffen waren zuletzt aber ins Stocken geraten. Während Nordkorea sich eine Aufweichung der gegen das Land verhängten Sanktionen erhofft, pochen die USA darauf, dass Pjöngjang zuerst seine Atomwaffen aufgibt.

In der vergangenen Woche war Kim nach China gereist. Nach Einschätzung von Experten diente die Reise dazu, sich vor dem nächsten Gipfeltreffen mit Trump mit der chinesischen Führung abzustimmen. Südkoreas Präsident Moon Jae In hatte den Besuch als Zeichen dafür gewertet, dass der Gipfel „unmittelbar bevorsteht“. US-Außenminister Mike Pompeo sagte am Wochenende, beide Seiten arbeiteten noch an den „Details“.

Schweden vermittelt schon lange zwischen Nordkorea und den USA. Schwedens Botschaft in Pjöngjang vertritt auch die diplomatischen Interessen der USA und spielt eine wichtige Rolle bei der Anbahnung diplomatischer Kontakte. (afp)



Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion