Steven Seagal glaubt: Massenschießereien von US-Regierung orchestriert

Epoch Times15. Juni 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 22:18
Mehr als vier Millionen Mitglieder der "National Rifle Association" in Amerika sind der Meinung, das Recht auf Waffenbesitz aller US-Bürger muss zum Zweck der Selbstverteidigung aufrecht erhalten werden. Die Massenschießereien in den USA führen jedoch zu immer schärferen Waffengesetzen.

Nach dem Attentat in Orlando, Florida, bei dem offenbar über 50 Menschen getötet worden sind, gerät die Diskussion um eine Einschränkung des Waffenrechts in den USA wieder in den Vordergrund. Für die Amerikaner ist das ein heikles Thema. 

Angesichts zunehmender Amokläufe warb US-Präsident Barack Obama bereits mehrfach für eine Reform des Waffenrechts. Eine von ihm vorgestellte Gesetzesinitiative für ein schärferes Waffengesetz wurde 2013 im Senat von überwiegend republikanischen Senatoren blockiert.

Auch die 1871 gegründete "National Rifle Association" (NRA) – die "Nationale Gewehr-Vereinigung", stemmte sich gegen diesen Vorstoß. Bis heute ist das wichtigste Ziel der mehr als vier Millionen Mitglieder starken Organisation, das Recht auf Waffenbesitz aller US-Bürger zum Zweck der Selbstverteidigung aufrecht zu erhalten.

Anfang 2016 kündigte Obama in einer emotionalen Rede schärfere Regeln beim Umgang mit Schusswaffen an, die er mit Hilfe seiner Exekutivvollmachten am von den Republikanern dominierten Kongress vorbei in Kraft setzen lassen will. Das Maßnahmenpaket sieht eine bessere Überprüfung von Schusswaffenkäufern, mehr Personal für die Bundespolizei FBI und die Waffenkontrollbehörde ATF vor. 

Waffenbesitz durch Verfassung geschützt 

Millionen Amerikaner sehen den Vorstoß der Regierung, eine Waffenreform durchzuführen, jedoch mit großer Skepsis. Die US-Bürger sind auch berechtigt, Waffen zu tragen. Durch den Zweiten Zusatzartikel in der amerikanischen Verfassung ist das Recht, Waffen zu besitzen, verfassungsrechtlich geschützt.

Dazu heißt es: "Da eine gut organisierte Miliz für die Sicherheit eines freien Staates notwendig ist, darf das Recht des Volkes, Waffen zu besitzen und zu tragen, nicht beeinträchtigt werden." 

Der 2. Zusatzartikel verbietet es der Bundesregierung als Teil der "Bill of Rights" sogar, das Recht auf Besitz und Tragen von Waffen einzuschränken. Der Zusatzartikel wurde 1791 verabschiedet.

Da sich so viele US-Bürger gegen eine Waffenreform aussprechen und der Waffenbesitz auch noch verfassungsrechtlich geschützt ist, glauben manche, dass die Regierung zu drastischen Mitteln greift, um ein scharfes Waffengesetz durchzusetzen und die Bürger zu entwaffnen.

Steven Seagal: "Massenschießereien orchestriert"

Der Schauspieler Steven Seagal glaubt sogar, dass Massenschießereien in den USA von der Regierung orchestriert seien. 

2014 interviewte RT den heute 64-Jährigen zum Thema Waffenkontrolle in den USA. Damals sagte der Schauspieler – der in den 90-er Jahren mit Martial-Arts-Filmen wie Hard to Kill oder Alarmstufe: Rot zum Hollywoodstar wurde – dass die US-Regierung versuche, die Rechte der Bürger immer mehr einzuschränken. Dazu wäre auch die Entwaffnung der Amerikaner notwendig. 

"Ich glaube fest an den Zweiten Zusatzartikel in unserer Verfassung. Adolf Hitler zum Beispiel entwaffnete auch die Bürger, bevor er mit der Vernichtung der Deutschen begann," sagte Seagal zu RT.

Weiter meinte er: "Das Recht, eine Waffe zu tragen, hatte man nicht nur, um sich vor Invasoren zu schützen, sondern auch um sich vor korrupten Regierungen und denjenigen zu schützen, die die Menschenrechte verletzen. Ich glaube – und ich hasse es, das zu sagen – eine Vielzahl dieser Massenschießereien und alle diese komischen Dinge, die derzeit geschehen, sind orchestriert". 

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