Studie zu 9/11: Experten schließen Feuer als Einsturzursache des World Trade Center 7 aus

Epoch Times10. September 2019 Aktualisiert: 11. September 2019 14:34
Vor 18 Jahren wurden die USA von einem verheerenden Terror-Anschlag erschüttert. Die Zwillingstürme des World Trade Centers wurden von zwei Flugzeugen gerammt und stürzten zusammen. Auch das WTC 7 stürzte ein. Bis heute wird in Fachkreisen heftig darüber debattiert, was die Gebäude letztendlich wirklich zum Einsturz brachte - vor allem das WTC 7.

In einer aktuellen Studie kommen Forscher der Universität Alaska Fairbanks zu dem Schluss, dass der Zusammenbruch des World Trade Center 7 (WTC 7) nicht durch ein Feuer, sondern durch das „nahezu simultane Versagen sämtlicher Stützpfeiler des Gebäudes“ zum Einsturz gebracht wurde. In dem vergangene Woche veröffentlichten Report, widersprechen die US-amerikanischen und chinesischen Bauingenieure dem Abschlussbericht der offiziellen Untersuchungskommission (NIST) zu den Anschlägen vom 11. September 2001.

Im NIST-Bericht aus dem Jahr 2008 heißt es, der 186 Meter hohe Wolkenkratzer wäre wegen eines Feuers zum vollständigen Einsturz gekommen. Durch die Bürobrände hätten sich die Stahlträger verformt, wodurch die einzelnen Etagen nacheinander eingestürzt wären. Ausgelöst wurden die Brände im WTC 7 durch Trümmer in Folge der Terror-Anschläge auf die benachbarten Zwillingstürme des World Trade Centers.

Die Problematik mit der Erklärung, das WTC 7 wäre wegen eines Feuers eingestürzt, sind die zahlreichen Filmaufzeichnungen des Ereignisses. Verschiedene Aufnahmen aus mehreren Winkeln zeigen den Einsturz des Gebäudes genau, und zeichnen ein anderes Bild von den Geschehnissen, als die Computersimulation des NIST – in der das Gebäude sich asymmetrisch verbiegt und starke Deformationen der Außenhülle aufweist.

In der NIST-Simulation stürzt das Gebäude nicht gerade und senkrecht nach unten, sowie es aber in den Videos vom Geschehen zu sehen ist. Das Hochhaus befindet sich während seines Zusammenbruchs für eine Phase von zwei Sekunden vollständig im freien Fall. Nach langem Leugnen räumte die Behörde diese Tatsache schließlich ein. Warum sich das Haus im freien Fall befand, wurde von der NIST jedoch nie erklärt.

In ihrer 126-seitgen Studie schreiben Dr. J. Leroy Hulsey vom Institute of Northern Engineering an der University of Alaska Fairbanks, der Bau- und Brückeningenieur Dr. Zhili Quan vom South Carolina Department of Transportation und Prof. Dr. Feng Xiao vom Department of Civil Engineering von der chinesischen Nanjing University of Science and Technology:

Obwohl wir unterschiedliche hypothetische Szenarien simuliert haben, war es uns nicht möglich, einen Ablauf zu identifizieren, der das beschriebene Nachgeben sämtlicher Stützpfeiler und -säulen (innerhalb von WTC 7) am 11. September 2001 und damit den vollständigen Einsturz des Gebäudes erklären könnte.“

Von dem zu „beobachteten nahezu lotgenauen freien Fall des gesamten Gebäudes innerhalb von lediglich 2,5 Sekunden unter minimalsten äußerlichen Differentialbewegungen“, ganz abgesehen.

Penthouse kollabierte zuerst

Die Forscher haben festgestellt, dass in der NIST-Simulation wichtige Details nicht erwähnt werden. Beispielsweise werden bestehende Bolzen und Verstärkungen der Stahlkonstruktion im WTC 7 nicht gezeigt.

Auch der Einsturz des östlichen Penthouses auf dem Dach des WTC 7 wird in der Studie beleuchtet. Der Kollaps des Penthouses ging dem Fallen des gesamten Hochhauses um etwa 5 Sekunden voraus. Dieser Umstand wird in den Videos sichtbar. Der Einsturz kann, der Studie zufolge, nicht mit dem Zusammenbruch einer Säule in der 13. Etage erklären werden, so wie es der NIST-Bericht tut. Die Forscher stellen in einer Computersimulation nach, wie das im Video zu beobachtende Ergebnis zu erreichen wäre – dies ginge nur wenn die Säulen viel weiter oben, in der 45. Etage, kollabiert wären. Dort aber gab es am Tag des Einsturzes kein Feuer.

Die Forscher halten fest, dass das Gebäude nicht aufgrund eines Feuers eingestürzt sein kann. Der Zusammenbruch von WTC 7 sei „durch ein umfassendes und nahezu gleichzeitiges Versagen nahezu aller Säulen und Stützpfeiler im Gebäude herbeigeführt“ worden.

Diese Schlussfolgerung „basiert in erster Linie auf der Feststellung, dass dem gleichzeitigen Versagen aller Kernstützen über 8 Stockwerke, 1,3 Sekunden später das gleichzeitige Versagen aller äußeren Stützen über 8 Stockwerke folgte, wie dies anhand von Videoaufzeichnungen des Einsturzes zu sehen ist. Die Anzahl der von uns simulierten Fehler führte zu dem beobachteten Verhalten. Zwar können wir die Möglichkeit, dass auch ein alternatives Szenario den beobachteten Zusammenbruch verursacht hat, nicht vollständig ausschließen, doch das nahezu gleichzeitige Nachgeben jedes Stützpfeilers ist das einzige von uns identifizierte Szenario, das den beobachteten Vorgang erzeugen konnte,“ heißt es in der Studie.

Der Einsturz habe zwischen der 16. und der 8. Etage begonnen, so die Autoren des Reports der mit mehr als 300.000 US-Dollar vom Verein „Architects and Engineers for 9/11 Truth“ finanziert wurde. Über 3000 Architekten und Ingenieure befinden sich in der Vereinigung, die die offizielle Version der Vorkommnisse am 11. September 2001 stark anzweifelt. Die Experten setzen sich für eine Neuuntersuchung von 9/11 ein. (so)

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