Thailändisches Militär: Zeitfenster für Jungen in Höhle „begrenzt“

Die Rettung der in der überschwemmten Höhle in Thailand festsitzenden Jungen muss offenbar schneller gehen als zunächst angenommen: Das Zeitfenster für die Rettung sei „begrenzt“, sagte der Kommandeur der thailändischen Militäreinheit Navy Seal, Apakorn Yookongkaew, am Freitag vor Journalisten. Er räumte damit offiziell ein, dass die Jungen nicht das Ende der Monsunzeit abwarten können.

Die zwölf Jungen einer Fußballmannschaft und ihr Trainer waren am Montag nach neuntägiger Suche lebend in der kilometerlangen Tham-Luang-Höhle im Norden Thailands von britischen Tauchern entdeckt worden. Sie wurden mit Lebensmitteln versorgt und medizinisch betreut. Die endgültige Rettung des Fußballteams ist aber kompliziert, da viele Kammern der Höhle überflutet sind. Zuvor war die Rede davon, dass die Jungen möglicherweise Monate in der Höhle ausharren müssen. Überdies sollten sie tauchen lernen.

Tod eines freiwilligen Helfers

Wie riskant die Rettungsaktion ist, zeigte am Freitag auch der Tod eines freiwilligen Helfers. Der Ex-Soldat der Navy Seal ertrank bei dem Einsatz, wie der Vize-Gouverneur der Region Chiang Rai, Passakorn Boonyaluck, am Freitag sagte. Sein Job war es demnach, Sauerstoff in die Höhle zu bringen. Auf dem Rückweg aus der Höhle hatte er demnach selbst nicht mehr genug Sauerstoff.  (afp)

Quelle: https://www.epochtimes.de/politik/ausland/thailaendisches-militaer-zeitfenster-fuer-jungen-in-hoehle-begrenzt-2-a2486594.html