„Time“ kürt Trump zur „Persönlichkeit des Jahres“

Epoch Times7. Dezember 2016 Aktualisiert: 7. Dezember 2016 17:33
Die Zeitschrift nennt als Kriterium für ihre Entscheidung über die "Persönlichkeit des Jahres", dass diese "den größten Einfluss auf die Ereignisse des Jahres gehabt hat". Dies könne ein Einfluss in eine bessere oder schlechtere Richtung sein.

Und noch ein Triumph für Donald Trump: Das Magazin „Time“ hat den künftigen US-Präsidenten zur „Persönlichkeit des Jahres“ 2016 gekürt. Es ist ein Titel, auf den Trump viel Wert legt.

In einem Telefoninterview mit dem Fernsehsender NBC zeigte sich Trump erfreut: Die Entscheidung des US-Magazins sei „eine sehr, sehr große Ehre“. Zugleich äußerte er aber auch Kritik am Magazin „Time“, das ihn auf dem Titel als „Präsident der Geteilten Staaten von Amerika“ (President of the Divided States of America) bezeichnet.

Trump bestritt, dass diese „abfällige“ Bezeichnung zutreffe: „Ich bin noch nicht Präsident, also habe ich nichts getan, um zu spalten.“

Die Zeitschrift nennt als Kriterium für ihre Entscheidung über die „Persönlichkeit des Jahres“, dass diese „den größten Einfluss auf die Ereignisse des Jahres gehabt hat“. Dies könne ein Einfluss in eine bessere oder schlechtere Richtung sein.

„Und wie ist es nun in diesem Jahr: besser oder schlechter?“, schrieb Chefredakteurin Nancy Gibbs über Trump. Die „Herausforderung“ für den künftigen Präsidenten bestehe darin, wie tief das Land in seinem Fall über die Antwort auf diese Frage gespalten sei.

Trump bekomme den Titel dafür, dass er daran erinnert habe, „dass sich Demagogie aus Verzweiflung nährt, und dass die Wahrheit nur so mächtig ist wie das Vertrauen in jene, die sie aussprechen“, schrieb Gibbs unter Bezug auf den polemischen Wahlkampf des Immobilienmoguls. Trump habe es geschafft, „einer verborgenen Wählerschaft Macht zu verschaffen, indem er ihren Zorn in den Mainstream überführt“ habe.

Hinter Trump setzte „Time“ seine bei den Präsidentschaftswahlen unterlegene Rivalin Hillary Clinton auf Platz zwei. Dahinter rangieren die anonymen Hacker, die sich mit ihren Cyberattacken auf Clintons Demokratische Partei in den Wahlkampf eingemischt hatten.

Vor einem Jahr hatte „Time“ die Bundeskanzlerin für ihre Rolle als Krisenmanagerin der EU im griechischen Schuldendrama und in der Flüchtlingskrise gewürdigt. Das Magazin kürt die „Persönlichkeit des Jahres“ seit 1927. (afp)

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