„Tote und Verletzte“ bei erneutem US-Angriff auf Hasched-al-Schaabi-Milizen im Irak

Epoch Times4. Januar 2020 Aktualisiert: 4. Januar 2020 7:12
Gestern tötete die US-Armee den Kommandanten der iranischen Al-Kuds-Brigaden und den Vizechef der Hasched-al-Schaabi-Milizen im Irak. Heute gab es einen erneuten US-Angriff auf einen Kommandanten der Milizen.

Die US-Armee hat ein weiteres Ziel der pro-iranischen Milizen im Irak angegriffen. Und das einen Tag nach der gezielten Tötung des einflussreichen iranischen Generals Kassem Soleimani sowie des Vizechefs der Hasched-al-Schaabi-Milizen.

Der Angriff sei am frühen Samstagmorgen nördlich von Bagdad erfolgt und habe sich gegen einen Kommandanten der Milizen gerichtet, berichtete das irakische Staatsfernsehen. Wie die Nachrichtenagentur AFP aus Polizeikreisen erfuhr, soll es bei dem Angriff auf den Konvoi „Tote und Verletzte“ gegeben haben.

Iran droht mit „schwerer“ Vergeltung

Der Kommandant der iranischen Al-Kuds-Brigaden, Soleimani, und der Vizechef der Hasched-al-Schaabi-Milizen im Irak, Abu Mehdi al-Muhandis, waren in der Nacht zum Freitag durch einen US-Drohnenangriff unweit des Flughafens von Bagdad getötet worden.

Der Iran drohte daraufhin mit „schwerer“ Vergeltung. Ein Kommandant der Hasched-al-Schaabi-Milizen rief seine Kämpfer ebenfalls in Alarmbereitschaft.

Verletzte bei Zusammenstößen zwischen pro-iranischen Milizen und US-Sicherheitskräften

Kämpfer und Anhänger der pro-iranischen Milizen waren am Dienstag zum US-Botschaftsgelände in Bagdad vorgedrungen. Bei den folgenden Zusammenstößen zwischen US-Sicherheitskräften und Kämpfern der Milizen wurden dutzende Menschen verletzt. US-Außenminister Mike Pompeo warf al-Muhandis vor, hinter der Attacke auf die Botschaft zu stecken.

Die Tötung Soleimanis rief am Freitag international Befürchtungen vor einer Gewalteskalation in der Golfregion hervor. US-Präsident Donald Trump betonte unterdessen, dass er keinen Krieg mit dem Iran wolle. Auch wolle die US-Regierung keinen Regimewechsel in Teheran herbeiführen, sagte Trump am Freitag. (afp)

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