Trotz verheerender Kriegsbilanz – CSU-Politikerin Bär sagt nach Treffen mit Obama: „Wir vermissen Sie, Herr Präsident“

Von 18. Juli 2018 Aktualisiert: 18. Juli 2018 14:54
CSU-Politikerin Dorothee Bär hat Barack Obama in Kenia getroffen. Danach schrieb die Staatsministerin für Digitalisierung auf Facebook: "Das glücklichste Mädchen der Welt - Wir vermissen Sie, Herr Präsident."

Die CSU-Politikerin und Staatsministerin für Digitalisierung, Dorothee Bär, hat sich mit dem ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama getroffen.

Das Treffen fand im Rahmen der Eröffnung eines Ausbildungszentrums für Jugendliche in Kenia statt. Das Zentrum wurde von der Stiftung seiner Schwester Auma Obama gebaut. Am Montagnachmittag postete Bär ein Foto mit Obama auf ihrem Instagram- und Facebook-Account.

Die Staatsministerin für Digitalisierung in Deutschland schrieb:

„Das glücklichste Mädchen der Welt. Es war toll, mit Präsident @barackobama während der Eröffnungsfeier des Sauti Kuu Centers seiner Schwester Dr. Auma Obama in Alego bei Kisumu zu sprechen. Wir diskutierten nicht nur die Chancen der Digitalisierung, sondern auch viele Frauenfragen zu Karriere, Gleichstellung und Gesundheit. Er ist so faszinierend und wirklich ein Freund unseres Landes.“

„Ich liebe Deutschland“ habe Obama ihr versichert. „Wir vermissen Sie, Herr Präsident,“ meint Bär.

Warum die Staatsministerin für Digitalisierung den ehemaligen US-Präsidenten vermisst ist fraglich. Denn der Friedensnobelpreisträger hat alles andere als eine ruhmreiche Präsidentschaft hinter sich.

Viele seiner Wahlversprechen hat Obama nicht gehalten. Anstatt die militärischen Interventionen zu beenden, hat er die kriegerische Beteiligung der USA weltweit von zwei auf acht Kriege erhöht – ganz im Gegensatz zu US-Präsident Donald Trump, der in seiner Amtszeit noch keinen neuen Krieg begonnen hat.

Auch den Drohnenkrieg hat Barack Obama massiv ausgeweitet. Zudem hat Obama dem amerikanischen Volk einen Schuldenberg von acht Billionen Dollar hinterlassen.

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