Trump-Effekt: Widerstand gegen George Soros’ Einfluss wächst – Ungarn wirft Milliardär Putschabsichten vor

Von 1. Februar 2017 Aktualisiert: 2. Februar 2017 8:49
George Soros ist bekannt für seine sogenannten Wohltätigkeitsorganisationen weltweit. Der gebürtige Ungar investierte bereits sehr viel Geld in Regime-Changes - vor allem in Osteuropa. Das ist mit ein Grund, warum er in seiner Heimat Ungarn nicht gerne gesehen ist. Die Kritik an Soros wächst - aber nicht nur aus Ungarn.

Der Milliardär und Börsenspekulant George Soros, ist bekannt für seine weltweit agierenden Nichtregierungsorganisationen (NGOs). Der gebürtige Ungar ist auch dafür bekannt, viel Geld in Regime-Changes weltweit zu investieren.

Ihm wird auch eine Unterstützung der weltweiten Proteste gegen US-Präsident Donald Trump vorgeworfen. (Siehe: Georg Soros und eine zufällige, spontane, weltweite Frauendemonstration gegen Trump)

In seiner Heimat Ungarn ist der 86-Jährige nicht gerne gesehen: Er wird beschuldigt, sich in die Politik des Landes einzumischen. Die ungarische Regierung empfiehlt deshalb, die von Soros finanzierten Organisationen zu verbieten.

Putschabsichten in Ungarn

„George Soros unterstützt oder finanziert viele Organisationen in Ungarn. Er verfolgt ganz klar, nennen wir es die Bestrebung – weil er bereits angekündigt und offen darüber gesprochen hat, dass er es gerne sehen würde, wenn diese Regierung scheitert,“ sagt der ungarische Außenminister Peter Szijjarto in einem RT-Interview.

Soros würde die ungarische Regierung sozusagen „gerne entlassen“, so Szijjarto. „Weil ihm unsere Politik nicht gefällt. Aber die Entscheidung darüber, welche Regierung an der Spitze Ungarns steht, liegt nicht bei ihm, sondern beim ungarischen Volk. Wir halten das für sehr antidemokratisch, wenn jemand von außerhalb die ungarischen Wähler dahin gehend beeinflusst, wen sie wählen.“

Auch in anderen EU-Staaten werden die Aktivitäten von George Soros als problematisch betrachtet.

Unlängst gab es in Mazedonien einen Protest gegen die Einflussnahme des Milliardärs in die Inneren Angelegenheiten des Landes. In dem osteuropäischen Land fand vor kurzem ein Regime-Change-Versuch statt. Darauf hin starteten Aktivisten die Aktion „Stop Operation Soros” (SOS).

„Soros ist seit 20 bis 25 Jahren in Mazedonien aktiv. In den letzten zwei Jahren wurden wir Zeugen einer Eskalation seiner Aktivitäten. Das hat uns dazu gezwungen, lautere und intensivere Aktionen durchzuführen. Weil es offen politisch ist und das Land destabilisiert,“ so „Stop Operation Soros”-Mitbegründer Cvetin Chilimanov zu RT.

Clinton-Unterstützer Soros erlitt mit Trump-Wahl „mega Rückschlag“

George Soros hat Hillary Clinton im US-Präsidentschaftswahlkampf mit einigen Millionen Dollar unterstützt. Ihre Niederlage war ein „mega Rückschlag” für den Multimilliardär, sagte ein privater Investor nach der US-Wahl zu RT. „Er steckt in großen Schwierigkeiten”.

Nach Clintons Wahlniederlage erklärten Soros und einige andere Clinton Unterstützer Donald Trump den „Krieg“. (Siehe: George Soros und andere Hillary Clinton Unterstützer erklären Donald Trump den Krieg

Katholiken üben Kritik an Soros

Nicht nur in der Politik erheben sich kritische Stimmen gegen den einflussreichen George Soros, sondern auch in der Katholischen Kirche.

Kritische Katholiken werfen der US-Administration unter Trumps Vorgänger Barack Obama vor, einen „Regime-Change“ im Vatikan orchestriert zu haben, wobei sie Soros eine Rolle zuschreiben. Sie beschuldigen ihn, den „richtigen Mann” an die Spitze des Vatikans gebracht zu haben, und fordern von US-Präsident Trump „er möge dagegen ermitteln und das klären“.

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