Trump hält gutes Verhältnis zu Moskau für weiter möglich – und verspricht „dauerhaften Frieden“

Epoch Times13. April 2017 Aktualisiert: 13. April 2017 17:47
Trotz aller Zerwürfnisse zeigt sich US-Präsident Trump zuversichtlich: Zwischen den USA und Russland würden "die Dinge gut ausgehen", schrieb Trump am Donnerstag im Kurzbotschaftendienst Twitter. "Zur richtigen Zeit werden alle zur Vernunft kommen, und es wird dauerhaften Frieden geben!", erklärte er.

US-Präsident Donald Trump hat sich trotz der jüngsten Zunahme der Spannungen zwischen Washington und Moskau zuversichtlich gezeigt, das Verhältnis zu Russland verbessern zu können. Zwischen den USA und Russland würden „die Dinge gut ausgehen“, schrieb Trump am Donnerstag im Kurzbotschaftendienst Twitter. „Zur richtigen Zeit werden alle zur Vernunft kommen, und es wird dauerhaften Frieden geben!“, erklärte er.

Durch den mutmaßlich von syrischen Regierungstruppen verübten Giftgasangriff hatten sich die Beziehungen zwischen den USA und Russland zuletzt weiter verschlechtert. Trump reagierte auf die mutmaßliche Chemiewaffenattacke mit einem Raketenbeschuss der Luftwaffe des syrischen Staatchef Baschar al-Assad. Moskau ist mit Assad verbündet und leistet ihm im syrischen Krieg seit Ende 2015 militärischen Beistand.

Bei einer Pressekonferenz mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg äußerte Trump am Mittwoch den Verdacht, dass Russland vorab von dem geplanten Giftgasangriff gewusst haben könnte. Er sagte auch, „derzeit kommen wir mit Russland überhaupt nicht zurecht“. Die Beziehungen seien womöglich auf dem „schlechtesten Stand aller Zeiten“.

Der russische Staatschef Wladimir Putin beklagte seinerseits am Mittwoch bei einem Treffen mit US-Außenminister Rex Tillerson in Moskau, dass sich das Verhältnis zwischen den USA und Russland seit Trumps Amtsantritt „verschlechtert“ habe.

Trump hatte während des Wahlkampfs angekündigt, sich für verbesserte Beziehungen zu Moskau einsetzen zu wollen, und Putin mehrfach für seine Führungsqualitäten gelobt. Mitarbeiter von Trumps Wahlkampfteam stehen im Verdacht, möglicherweise illegale Absprachen mit Moskau getroffen zu haben. (afp)

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