Trump über Rückzug aus Nordsyrien: USA sollten aus „lächerlichen und endlosen Kriegen“ aussteigen

Epoch Times7. Oktober 2019 Aktualisiert: 7. Oktober 2019 19:06
"Es ist Zeit für uns, aus diesen lächerlichen und endlosen Kriegen auszusteigen (...) und unsere Soldaten heimzuholen", schreibt US-Präsident Trump auf Twitter über die Intervention in Syrien.

 

US-Präsident Donald Trump hat den Abzug der US-Truppen von der syrisch-türkischen Grenze am Montag verteidigt und zugleich erklärt, die USA müssten aus „diesen lächerlichen und endlosen Kriegen“ aussteigen.

Die Konfliktparteien in der Region sowie die Europäer und Russland sollten nun klären, wie es dort weitergehen und was mit den gefangen genommenen IS-Kämpfern geschehen solle, erklärte Trump im Kurzbotschaftendienst Twitter.

Trump äußerte sich ausführlich zum Rückzug aus Nordsyrien:

„Die Vereinigten Staaten sollten für 30 Tage in Syrien sein, das war vor vielen Jahren. Wir blieben und gingen immer tiefer in den Kampf, ohne dass ein Ziel in Sicht war. Als ich dann in Washington ankam, wütete ISIS in der Gegend zügellos umher.

Wir haben schnell 100% des ISIS-Kalifats besiegt, einschließlich der Gefangennahme von Tausenden von ISIS-Kämpfern, hauptsächlich aus Europa. Aber Europa wollte sie nicht zurück, sie sagten, du behältst sie USA! Ich sagte: „Nein, wir haben dir einen großen Gefallen getan, und jetzt willst du, dass wir sie in US-Gefängnissen mit enormen Kosten festhalten. Sie gehören dir für Gerichtsprozesse.

Sie sagten wieder „NEIN“ und dachte, wie üblich, ist die USA immer der „Trottel“, bei der NATO, beim Handel, bei allem anderen. Die Kurden kämpften mit uns, erhielten aber dafür massive Summen an Geld und Ausrüstung. Sie kämpfen seit Jahrzehnten gegen die Türkei. Ich hielt diesen Kampf für fast 3 Jahre auf, aber es ist Zeit für uns, aus diesen lächerlichen endlosen Krieg herauszukommen, viele von ihnen sind Stammesangehörige, und unsere Soldaten nach Hause zu bringen.

WIR WERDEN DORT KÄMPFEN, WO ES ZU UNSEREM VORTEIL IST, UND NUR FÜR DEN SIEG KÄMPFEN. Die Türkei, Europa, Syrien, Iran, Irak, Russland und die Kurden müssen nun die Situation ausknobeln und was sie mit den gefangenen ISIS-Kämpfern in ihrer „Nachbarschaft“ machen wollen. Sie alle hassen ISIS, sind seit Jahren Feinde. Wir sind 7.000 Meilen entfernt und werden ISIS wieder zerstören, wenn sie in unsere Nähe kommen!“ (afp/er)

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