Donald Trump.Foto: Drew Angerer/Getty Images

Trump zweifelt an Verlässlichkeit der Corona-Zahlen aus China – täglich 100.000 Tests in den USA

Von 28. März 2020 Aktualisiert: 28. März 2020 15:31
US-Präsident Donald Trump ist skeptisch hinsichtlich der Darstellung, in China wäre die Corona-Krise überwunden. Man wisse nicht, wie viele Tests dort tatsächlich durchgeführt würden. Das Regime in Peking hat mittlerweile wieder landesweit die Kinos geschlossen.

Bereits seit Wochen meldet die Führung in Peking, China habe die Corona-Krise überwunden. Mittlerweile gelten die USA als das Land mit den meisten Infizierten – vor Italien. Bereits am Donnerstag (26.3.) hat US-Präsident Donald Trump Zweifel an der Verlässlichkeit der Zahlen geäußert, die die KP Chinas der Welt präsentiert. Und prompt meldete das Portal „Deadline“ tags darauf unter Berufung auf eigene Quellen, China habe erstmals nach nur einer Woche wieder landesweit alle Kinos geschlossen.

Die Nachricht, die auch in chinesischen sozialen Netzwerken wie Weibo diskutiert wurde, nährt Argwohn hinsichtlich einer möglichen zweiten Welle der Corona-Pandemie. Bereits im Zusammenhang mit dem ursprünglichen Ausbruch hatte die Kommunistische Partei proaktiv Maßnahmen zur Eindämmung und Bekämpfung des Virus behindert und falsche Angaben zur Situation der Ausbreitung gemacht.

Trump: Hohe Zahlen in den USA durch Vielzahl der Tests bedingt

Dass die Zahl der gemeldeten Corona-Infektionen in den USA so stark in die Höhe geschossen sei und offiziell deutlich höher als jene in China ist, betrachtet Donald Trump, den Reporter darauf angesprochen hatten, als Konsequenz der intensiven Testbemühungen in den Vereinigten Staaten. Zudem erklärte er: „Man weiß nicht, wie die Zahlen tatsächlich aussehen.“

Derzeit werden für die USA 104.256 Fälle von Infizierten (davon 100.027 aktive) gemeldet, von diesen seien 2.494 in kritischem Zustand. Verstorben sind bislang 1.704 Personen, die positiv auf das Virus getestet worden waren. Mit 315 Infizierten pro eine Million Einwohner weisen die USA eine deutlich geringere Verbreitung auf als die meisten größeren EU-Mitgliedstaaten.

Am Dienstag informierte die Koordinatorin der Coronavirus Task Force des Weißen Hauses, Dr. Dorothea Birx, die USA hätten in den acht Tagen zuvor mehr Tests durchgeführt als Südkorea in einem Zeitraum von acht Wochen. Derzeit führten die USA zwischen 50.000 und 70.000 Corona-Tests pro Tag durch. Einem Tracker des American Enterprise Institutes zur Testkapazität der Vereinigten Staaten zufolge sollen die USA mittlerweile in der Lage sein, 100.000 Tests oder mehr pro Tag durchzuführen.

Xi Jinping sagt Kooperation zu

Die Regierung der USA und die Task Force haben die Bürger dazu aufgerufen, zur Eindämmung der Verbreitung des Virus 15 Tage lang das soziale Leben einzuschränken, Kontakte zu vermeiden und auf das Verlassen der eigenen Wohnstätte aus nicht dringlichen Beweggründen zu verzichten. Nach Ablauf der 15 Tage will Trump prüfen, inwieweit schon eine Rückkehr zur Normalität des wirtschaftlichen und sozialen Lebens stattfinden kann.

Peking meldet derzeit 81.394 Fälle von Corona-Infizierten, davon 3.128 aktive. Wie intensiv dort getestet wird, sei jedoch schwer einzuschätzen, erklärte Donald Trump. Am Donnerstagabend führte er ein Telefongespräch mit Machthaber Xi Jinping. Dieser sagte darin die Bereitschaft zur Kooperation bei der Bekämpfung der Ausbreitung der Seuche zu. Inwieweit die KP diesmal ihre Zusagen einhalten wird, bleibt offen.

Dunkelziffer der Corona-Fälle in China könnte zehn Mal höher sein

Die englischsprachige Ausgabe der Epoch Times ist in den Besitz interner Regierungsdokumente aus China gelangt, die darauf hindeuten, dass die Lage in der Stadt Wuhan, dem Ausgangspunkt der späteren Pandemie, deutlich schlimmer gewesen sei als offiziell angegeben. Statistischen Datenblättern vom 14. März über diagnostische Testergebnisse zufolge sei die Anzahl der tatsächlichen Neuinfektionen mehr als 20 Mal höher gewesen als in den amtlichen Bekundungen genannt wurde. Zudem hatten offizielle Stellen in Peking am 19. März mitgeteilt, dass die Zahl der Mobilfunknutzer in China um 21 Millionen abgenommen habe – ohne dafür eine Erklärung zu liefern.

Analysten der Epoch Times gehen davon aus, dass die derzeitige Zahl an Infizierten in China mindestens zehn Mal so hoch sein könnte als offiziell genannt.

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