Deutschland Flagge (l), die Flagge der USA (m) und die EU-Fahne.Foto: TOBIAS SCHWARZ/AFP/Getty Images

Trumps Einreiseverbot: Auswärtiges Amt informiert über Ausnahmeregelungen – Keine US-Reisen für deutsche Doppelstaatler möglich

Epoch Times31. Januar 2017 Aktualisiert: 31. Januar 2017 16:20
Ausgenommen von dem US-Einreiseverbot seien unter anderem Inhaber diplomatischer Visa, Nato-Visa sowie bestimmter Visa für Reisen zur UNO und für Mitarbeiter internationaler Organisationen, teilte das Auswärtige Amt am Dienstag in den Reisehinweisen auf seiner Webseite mit.

Das Auswärtige Amt in Berlin hat vier Tage nach dem von US-Präsident Donald Trump verhängten Einreiseverbot für Bürger mehrerer muslimischer Länder über Ausnahmeregelungen informiert.

Ausgenommen von dem Dekret seien unter anderem Inhaber diplomatischer Visa, Nato-Visa sowie bestimmter Visa für Reisen zur UNO und für Mitarbeiter internationaler Organisationen, teilte das Auswärtige Amt am Dienstag in den Reisehinweisen auf seiner Webseite mit.

Der US-Präsident hatte am Freitag per Dekret angeordnet, dass Bürger der sieben mehrheitlich muslimischen Länder Irak, Iran, Libyen, Somalia, Syrien, Sudan und Jemen für 90 Tage keine Visa erhalten.

Die Regelung gelte grundsätzlich auch für deutsche Staatsbürger, die zusätzlich eine dieser Staatsangehörigkeiten besitzen, teilte das Auswärtige Amt weiter mit. Nach aktuell vorliegenden Informationen können diese Doppelstaatler „mit gültigem US-Visum im deutschen Pass weiterhin in die USA einreisen“. Die letztliche Entscheidung „trifft jedoch der jeweilige US-Grenzbeamte am Flughafen gegebenenfalls nach einer zusätzlichen Befragung; mit einer Zurückweisung muss also gerechnet werden“, so das Auswärtige Amt.

Deutsche Doppelstaatler mit einer weiteren Staatsangehörigkeit aus einem dieser Länder ohne gültiges Visum könnten nach derzeitigem Stand „hingegen nicht reisen, da sie derzeit kein Visum bei der zuständigen US-Vertretung beantragen können“. Verbindliche Auskünfte über die Reichweite und Dauer der von Trump verkündeten Maßnahme könnten nur die Botschaften und Konsulate der USA erteilen, so das Auswärtige Amt. (afp)


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion