Ukraine-Konflikt: US-Senator veröffentlicht gefälschte Bilder einer „russischen Invasion“

Epoch Times16. Februar 2015 Aktualisiert: 16. Februar 2015 11:35

Der US-Senator Jim Inhofe sorgte für Aufsehen. Inhofe veröffentlichte vermeintliche Beweisfotos von russischen Panzern in der Ukraine. 

Die Bilder die eine russische Invasion der Ukraine nachweisen sollten, wurden dem Senator aus Oklahoma von einer Gruppe ukrainischer Parlamentarier zugespielt. 

Es gibt jedoch einen Hacken, die Bilder von den russischen Panzern stammten aus dem Georgien-Krieg 2008 und stehen in keinem Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt.

Die "Washington Beacon" veröffentlichte in dieser Woche mehrere Fotos, die Senator Jim Inhofe dem Blatt übergeben hatte. 

Foto: Twitter/ScreenShot

Senator Inhofe ist Mitverfasser eines Gesetzes über Waffenlieferungen an die Ukraine. Die Webseite "MM-News" schreibt, dass Inhofe er das Fotomaterial bereits im Dezember von ukrainischen Parlamentsabgeordneten erhalten hatte. Diese hatten behauptet, dass die Bilder zwischen dem 24. August und dem 5. September 2014 in der Ukraine aufgenommen worden seien.

Wie die "Washington Beacon" berichtet, hat der Senator die Bilder selber auf ihre Echtheit überprüft. Internet-User entdeckten jedoch rasch, dass es sich bei den Beweisfotos um Fälschungen handelte. 

Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten veröffentlichte die Liste der Namen der Ukrainer, die dem US-Senator die Fotos übergeben haben.

Der Senator äußerte sich anschließend in einer Mitteilung, die der britischen Zeitung "The Mirror" vorliegt, berichten die DWN.

"Die ukrainischen Parlamentsmitglieder, die uns diese Fotos in gedruckter Form, als ob es direkt von einer Kamera kam, überreicht haben, haben sich selbst einen Bärendienst erwiesen (…) Ich war wütend darüber, in Erfahrung zu bringen, dass eines der heute bereitgestellten Fotos ein AP-Foto aus dem Jahr 2008 zu sein schien. Doch diese Verfälschung ändert nichts daran, dass es genügend Beweise für einen russischen Einmarsch mit Panzern des Typs T-72-Panzer gibt," so Inhofe.

Welche Beweise das sind, sagte er jedoch nicht. (so) 

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