An den Ammerquellen in der Nähe von Obberammergau.Foto: iStock

UN-Experten: Mindestens 30 Prozent der Erde sollen Naturschutzgebiete sein

Epoch Times14. Januar 2020 Aktualisiert: 14. Januar 2020 12:02
Mindestens 30 Prozent der Erdoberfläche sollen bis zum Jahr 2030 unter Naturschutz gestellt werden. Der Plan soll einer UN-Artenschutzkonferenz im Oktober in China vorgelegt werden.

Mindestens 30 Prozent der Erdoberfläche sollen laut einem von  UN-Experten erarbeiteten Plan bis zum Jahr 2030 unter Naturschutz gestellt werden. Auf diese Weise solle dafür gesorgt werden, dass das Aussterben von Arten sowie die zunehmende Zerstörung von Ökosystemen gebremst werden, heißt es in dem am Montag in New York veröffentlichten Konzept.

Für mindestens zehn Prozent der Erdoberfläche, die für den Erhalt der Artenvielfalt besonders wichtig sind, sollen demnach besonders strikte Schutzvorkehrungen gelten.

Der Plan soll im kommenden Oktober von Regierungsvertretern aus fast 200 Ländern bei einer UN-Biodiversitätskonferenz im chinesischen Kunming geprüft werden.

Umweltverschmutzung durch Pestizide und Plastik reduzieren

Das Konzept sieht auch vor, dass die Umweltverschmutzung durch Pestizide und Plastik bis zum Jahr 2030 um 50 Prozent reduziert werden soll. Im Kampf gegen die Klimaerwärmung soll demnach ein Schwerpunkt auf naturbasierte Lösungen wie  Wiederaufforstung, Schutz von Feuchtgebieten und Sanierung von Erdreich gelegt werden.

Der Konferenz in Kunming wird angesichts des alarmierenden Tempos des Artensterbens von Naturschützern höchste Bedeutung beigemessen. Sie ziehen Parallelen zur Pariser Klima-Konferenz von 2015, bei der globale Ziele für den Kampf gegen die Erderwärmung vereinbart worden waren.

Laut einem im vergangenen Mai veröffentlichten UN-Bericht sind rund eine Million Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Viele könnten bereits „in den kommenden Jahrzehnten“ verschwinden, hieß in der Studie des Weltrats für Biodiversität. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion