US-Sanktionen gegen chinesische und russische Firma wegen Nordkorea

Epoch Times14. September 2018 Aktualisiert: 14. September 2018 19:49
US-Finanzminister Steven Mnuchin warnte Unternehmen auf der ganzen Welt, "Vorbeugungsmaßnahmen durchzuführen, um sicherzustellen, dass sie nicht unabsichtlich nordkoreanische Arbeiter für Technikprojekte arbeiten lassen".

Berichten von Reuters zufolge verhängten die Vereinigten Staaten am Donnerstag den 13. September Sanktionen gegen eine in China ansässige Hightech-Firma, ihren nordkoreanischen CEO und ihre russische Tochtergesellschaft. Das Unternehmen wurde beschuldigt, illegal Gelder nach Nordkorea zu transferieren, was gegen die Sanktionen der USA verstößt.

Das US-Finanzministerium erklärte in einem Statement, dass die neuen Sanktionen auf die in China ansässige Yanbian Silverstar Network Technology Co, ihren nordkoreanischen CEO Jong Song Hwa und ihre russisches Tochtergesellschaft, Volasys Silver Star, zielen.

„Diese Aktionen sollen den Transfer der illegalen Einnahmen nach Nordkorea stoppen. Die Gelder stammen von nordkoreanischen IT-Mitarbeiter im Ausland, die ihre wahre Identität verbergen und sich hinter Frontfirmen, Aliasen und Drittstaatsangehörigen verstecken“, sagte US-Finanzminister Steven Mnuchin in einem Statement.

Mnuchin warnte Unternehmen auf der ganzen Welt, „Vorbeugungsmaßnahmen durchzuführen, um sicherzustellen, dass sie nicht  unabsichtlich nordkoreanische Arbeiter für Technikprojekte arbeiten lassen“.

US-Präsident Donald Trump hat stets Sanktionsdruck auf Pjöngjang ausgeübt, um Nordkorea davon zu überzeugen, seine Atomwaffen aufzugeben.

Trump traf den nordkoreanischen Führer Kim Jong-un im Juni auf einem Gipfel in Singapur, bei dem Kim im Großen und Ganzen damit einverstanden war, auf die Atom-Abtrüstung der koreanischen Halbinsel hinzuarbeiten. Nordkorea hat danach jedoch nicht gezeigt, dass es bereit ist, auf seine Atomtechnik zu verzichten.

Washington hat auch Russland beschuldigt, gegen die Sanktionen der Vereinten Nationen gegen Nordkorea verstoßen zu haben, weil es Arbeitsgenehmigungen für nordkoreanische Arbeiter erteilt hat. Russland dementierte diese Kritik. (yz)

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