USA: Linksextreme Antifa-Aktivisten erörtern Strategien für den Partisanen-Kampf

Von 2. Oktober 2018 Aktualisiert: 2. Oktober 2018 13:19
Die extreme Linke in den USA steigert sich weiter in ihren Hass auf Präsident Donald Trump und das freiheitliche Staatswesen hinein. Auf Twitter diskutierten jüngst Antifa-Aktivisten über Attentate, die Bildung terroristischer Zellen und den Partisanenkampf. Nach den jüngsten Enthüllungen über den Missbrauch staatlicher Datensysteme durch Linksextreme sind derartige Drohungen ernst zu nehmen.

Totalitäre Regime beginnen nicht im Verborgenen. Wer genau hinsah, konnte bereits in den Schriften von Karl Marx oder in „Mein Kampf“ von Adolf Hitler erkennen, wohin die Reise geht. Daraus, dass die Überwindung des Widerstandes gegen die jeweilige große Menschheitsidee bei Bedarf auch die physische Eliminierung jener beinhalten würde, die sich ihr in den Weg stellen, machten beide kein Geheimnis. Ein Body Count von mehreren Millionen Menschen war aus ihrer Sicht ja offenbar eine rentable Investition, wenn doch schließlich die Befreiung der gesamten Menschheit – oder zumindest eines Teils davon – das Ergebnis aller Mühen sein soll.

Heute geht der totalitäre Sozialismus mit der Zeit. Die gedruckten Bücher werden weniger, man diskutiert seine Strategien in aller Öffentlichkeit – nicht zuletzt in sozialen Medien. An der Bereitschaft, für seine Ideen zu töten, hat sich nichts verändert.

„Dr. Bones“, der Mitbetreiber des linksextremen Podcasts mit dem vielsagenden Namen „The Guillotine“, hat nach einem Bericht von „Far Left Watch“ seine 5000 Follower um eine strategische Grundsatzorientierung gebeten:

„Hey, ich hätte da mal eine schnelle kleine Frage an militärisch gesinnte Linke: Sollten Linke sich nach Art von Aufständischen organisieren und trainieren, wo sie sich dann unter die Zivilbevölkerung mischen, um potenzielle Anschläge auszuführen? Oder sollen sie eher eine Milizstruktur bilden, deren Fokus es ist, Reviere zu halten und zu verteidigen?“

Tagsüber nette Nachbarn, nachts marxistische Killer

Bones hat diesbezüglich schon Präferenzen. Er träumt vom Partisanenkampf. Man solle „versteckte Zellen“ bilden, die sich auf Überfälle und Attentate konzentrieren, um „rechtslastige Kräfte auszubluten“. Tagsüber sollen die Genossen sich als „helfende Hände für jedermann“ verkaufen und nie über ihre „nächtlichen Aktivitäten“ plaudern.

Der „Guillotine“-Podcast selbst hat eine noch größere Fangemeinde. Er erhebt den Anspruch, „das globale Tagesgeschehen aus einer revolutionär-kommunistischen und anarchistischen Perspektive“ zu betrachten. Etwa 15 000 Personen folgen ihm auf Facebook und seinem Patreon-Account zufolge kann er auf 250 aktive monatliche Spender zählen.

Die beiden Co-Hosts, @Ole_Bonsey (Dr. Bones) und @DeadIrishRebel, bezeichnen sich selbst als „egoistisch-kommunistisch, beziehungsweise Marxisten“. Zu ihren politischen Vorbildern zählen Massenmörder wie Mao Tse-Tung und „Revolutionäre“ wie Che Guevara.

Immerhin geht der Realitätssinn bei Dr. Bones weit genug, um sich bewusst zu sein, dass eine bewaffnete linksextreme Einheit vor allem in den Südstaaten „innerhalb weniger Tage überrollt“ würde. 

„Möglichkeit zur großen Tat“

Wohl auch deshalb rät er seinen Genossen davon ab, sichtbar mit halbautomatischen Gewehren umherzulaufen. Stattdessen sollten diese auf „leicht zu erwerbende Plattformen“ ausweichen, um „niemanden auf sich aufmerksam zu machen“.

Ein Anhänger des „Doktors“ pflichtete ihm bei und sprach über die Wichtigkeit der Kommunikation und Taktik in kleinen Zellen, die „eine Möglichkeit haben, eine große Tat zu begehen“.

In der gesamten Debatte zeichnet sich in weiterer Folge eine überwiegende Mehrheit für die Partisanentaktik ab.

Die Dame mit dem Twitternamen „Truckstop Herpetologist“ meint beispielsweise:

„Ich bin keine Militärexpertin, lese nur viel Militärgeschichte. Ich denke, in Anbetracht der überwältigenden technischen Fähigkeiten des Staates müsstet Ihr Euch unter die normale Zivilbevölkerung mischen, um effektiven Widerstand leisten zu können und nicht bloß abgeschlachtet zu werden.“

@MutualRevolt gibt zu bedenken, dass es selbst in demokratisch regierten Staaten kaum möglich wäre, dem Staat und den „reaktionären Kräften“ große Territorien abzutrotzen und diese zu halten. Eine vollständige Miliz zu unterhalten würde zudem zentrale Versorgungsketten und einen Bürokratieapparat erfordern. Dies wiederum würde bedeuten, mehr Menschen in noch höherem Maße Vertrauen entgegenzubringen – und offenbar ist es damit auch unter den selbsternannten Menschheitsbefreiern nicht allzu weit her.

„Wie ein Fisch im Wasser schwimmen“

Je weniger Information eine Person innerhalb des Netzwerks über alle anderen habe, umso weniger wahrscheinlich sei es, dass die Gefangennahme eines Aktivisten die gesamte Organisation in Gefahr bringe. Und überhaupt:

„Kleine Zellen von Aufständischen haben es bislang in allen modernen Kriegen geschafft, es mit größeren Gegnern aufzunehmen.“

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@Jake_1c wiederum bevorzugt eine gemischte Taktik, offenbar scheint ihn die kurdische PKK zu faszinieren. Er wolle erst irgendeine Form von Territorium kontrollieren, eine Stadt, ein Wohnviertel oder was für eine Form von Infrastruktur auch immer, dort dann so viele Personen wie möglich ausbilden und trainieren, damit diese sich verteidigen und zur Guerillataktik übergehen könnten, sobald jemand anderer dieses zurückerobert.

„Captain Howdy“ wiederum meint, die Zellen sollten „nur angreifen, wo sie gewinnen können“. Der Revolutionär solle sich ansonsten – frei nach Che Guevara – „innerhalb der Bevölkerung wie ein Fisch im Wasser bewegen“. Der Linksextremist aus St. Louis geht offenbar davon aus, dass es innerhalb dieser für die Ziele der „Antifa“ breiten Rückhalt gäbe.

Wie „PJ Media“ und „Far Left Watch“ berichteten, hatte @JackHerer20 (Captain Howdy) bereits Anfang des Jahres dazu aufgerufen, Funktionäre der Republikaner durch Auftauchen vor ihren privaten Wohnhäusern einzuschüchtern. Auch riet er dazu, jemanden für einen Mordanschlag auf Präsident Donald Trump zu bezahlen. Im Unterschied zu konservativen Accounts, die für wesentlich weniger aggressive Beiträge gelöscht wurden, war das Gebaren von „Captain Howdy“ bislang für Twitter noch kein Anlass, dessen Account zu entfernen.

Privatadressen von Senatoren auf Wikipedia gestellt

Debatten wie die oben geschilderten erscheinen auf den ersten Blick skurril und wie die spätpubertären Allmachtsfantasien verwöhnter Oberschichtkinder, denen täglich die Mutter noch das Frühstück vorbereitet. Tatsächlich gibt es aber durchaus Anlass, die Gewaltbereitschaft der extremen Linken nicht zu unterschätzen.

Wie nicht zuletzt jüngste Recherchen des Project Veritas über den Tiefen Staat offenbarten, haben radikale Marxisten es erfolgreich geschafft, Posten in Regierungsinstitutionen zu erlangen, die ihnen weitreichenden Zugriff auf Daten politisch Andersdenkender geben.

Die Mitarbeiterin im Justizministerium, Allison Hrabar, bekannte sich gegenüber der versteckten Kamera dazu, ihren beruflichen LexisNexis-Account dazu zu nutzen, nach Privatadressen und Autokennzeichen politischer Gegner zu suchen und anschließend für Proteste weiterzureichen. Zwar trennte sich das Ministerium nach den Enthüllungen James O‘Keefes von der Linksextremistin, es ist jedoch davon auszugehen, dass sich noch zahlreiche Gesinnungsgenossen im Staatsdienst befinden, die ihr Erbe pflegen können.

Ein noch nicht bekannter Mitarbeiter des Kongresses, der sich als Mitglied des „Widerstandes“ sieht, hatte erst am Donnerstag während der Hearings zur Nominierung Brett Kavanaughs als Höchstrichter die privaten Adressen und Telefonnummern der Senatoren Lindsey Graham, Mike Lee und Orrin Hatch in deren Wikipedia-Einträge gepostet.