USA: „Wenn ISIS angreift wird sich niemand mehr über die Militärpolizei beschweren“

Epoch Times26. Juni 2014 Aktualisiert: 26. Juni 2014 16:24

Ein Unternehmen, welches Video-Trainings-Programme für die Exekutivbehörden in den USA anbietet, sorgte unlängst für Aufruhr im Internet. Die Firma "Line of Duty" meinte, dass sich niemand mehr über die Brutalität der amerikanischen Militärpolizei aufregen wird, wenn die Terrorgruppe ISIS die USA angreift.  

Line of Duty postete einen Beitrag auf Facebook, der einem die Sprache verschlägt. Es heißt, dass die Empörung über den jüngsten Vorfall, wo ein 2-jähriger von einer Blendgranate der SWAT-Polizei getroffen und schwer verwundet wurde, verstummen würde, wenn ISIS in die USA einmarschiert. 

"Wenn durch die ‚Militarisierung‘ von ‚LEA‘ (Law Enforcement Agencies) versehentlich Kleinkinder wie "Bou Bou" betroffen sind, ist die Öffentlichkeit empört darüber. Aber wenn eines Tages ISIS kommt, wer wird sich dann beschweren?", heißt es in dem Facebook-Post. Der Facebook-Beitrag wurde auch vom britischen Guardian aufgegriffen. In dem Guardian-Bericht geht es um die zunehmende Militarisierung der Polizeidienststellen in den USA.

ISIS ist eine Gruppe von Aufständischen. Die Obama-Regierung finanzierte die radikalen Dschihadisten in Syrien jahrelang. Unlängst übernahmen die Radikalen die Kontrolle der wichtigsten Städte im Irak und werden für eine Reihe von Gräueltaten verantwortlich gemacht. 

Bou Bou befindet sich in kritischem Zustand

Bou Bou ist das jüngste Opfer von einem SWAT-Team Einsatz. Ein SWAT-Polizist warf eine Blendgranate in die Krippe des Kleinkindes während der Durchführung eines bewaffneten Einsatzes etwas außerhalb von Atlanta. 

Der 2-jährige Bounkham "Bou Bou" Phonesavanh wurde durch die Explosion schwer verletzt. Der Junge befindet sich in kritischem Zustand mit möglichen Gehirnschäden. 

"Es ist immer noch ein Loch in seiner Brust und man kann seine Rippen sehen", schrieb die Mutter des Kleinkindes in einem Artikel für "Salon.com". "Zumindest ist es das, was mir gesagt wurde. Ich habe Angst nachzusehen."

Auf der Webseite von Line of Duty heißt es, dass sie das einzige Unternehmen seien, welches reale Video-Trainings-Programme für die Exekutivbehörden anbieten würden. 

Der Drehbuchautor William Norman Grigg bezeichnete das Unternehmen als einen, "Verteidiger des militarisierten Homeland Security Staates." Grigg wirft dem Unternehmen vor, der Öffentlichkeit weis machen zu wollen, dass Stormtrooper Razzien um 3.00 Uhr morgens, bei denen Kleinkinder mit verheerenden Verletzungen zurückgelassen werden, notwenig seien, um die Bevölkerung vor den "Gefahren", welche von der Regierung bekriegt werden, zu beschützen. (so) 

https://youtube.com/watch?v=dgTLp0YskXY

Quelle: infowars.com

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