Video: Die Balkanroute ist nicht dicht – Es wird nur nicht mehr berichtet

Von 31. Oktober 2016 Aktualisiert: 5. November 2016 21:50
Ist die Balkanroute dicht oder geht die Migration weiter? Im kroatischen Fernsehen ist zu sehen, dass zwar die internationale Presse verschwunden ist, jedoch weiterhin junge Männer einwandern.

Um die Balkanroute ist es stiller geworden, doch die Migration geht weiter.

Die Aufnahmen aus dem ersten Video stammen von H.R.Schmidt, der das Video auf youtube postet. Seinen Angaben nach stammen die Bilder aus Serbien und sind Anfang Oktober 2016 entstanden. Die Bilder ähneln denen des Jahres 2015.

https://www.youtube.com/watch?v=ZLHtNyNiWAo

Kroatisches Fernsehen

Im kroatischen Fernsehen „dnevnik.hr“ wird ebenfalls berichtet. Dieser Migrationszug wanderte Anfang Oktober von Serbien Richtung Ungarn und forderte die Grenzöffnung. Es könnte der gleichen Migrationszug sein wie im ersten Video, auffällig sind die Rucksäcke der UN.

Andere Möglichkeiten zur Einreise in die EU

Ungarn: Wenn genug gezahlt wird, werden sie aufgenommen

Die „Deutsche Welle“ schreibt auf ihrer Webseite, dass Ungarn Flüchtlinge aufnimmt – wenn sie genug zahlen:

„Wer sich mittels einer Staatsanleihe das Aufenthaltsrecht in Ungarn erkaufen möchte, kann ein „permanentes Aufenthaltsrecht für die ganze Familie“ innerhalb von nur „zwei Monaten“ erwerben“. Dies besagt ein Anleiheprogramm, das von der ungarischen Regierung unterstützt wird: „Hierbei handelt es sich de facto um ein lebenslanges Visum, das die freie Reise durch den kompletten Schengen-Raum ermöglicht.“

Um einreisen zu können, sind 360.000 Euro für eine ungarische Staatsanleihe über 300.000 Euro mit einer Laufzeit von fünf Jahren zu zahlen. Die Vermittlungsgebühren sind darin bereits enthalten. Ist diese Frist abgelaufen, erhalten „die Käufer den vollen Anleihenwert zurück.“

„So billig kommt man wohl sonst nirgends an seine europäische Aufenthaltsgenehmigung. Bislang haben Familien aus Ägypten, Algerien, Iran Jordanien und der Türkei bei dem „Angebot“ zugeschlagen“ schreibt die „Deutsche Welle“. Für die 360.000 Euro können vier Familienmitglieder einreisen, jeder Zusätzliche kostet 2000 Euro.

Ungarns Innenminister: Bisher nutzten 18.000 Menschen dieses Angebot

Ungarns Innenminister Sandor Pinter gab bekannt, dass bereits 18.000 Menschen seit 2013 einen Aufenthaltsstatus über dieses Programm erhalten haben. Im August 2016 wurden auf diese Weise 798 Staatsanleihen ausgegeben – die meisten davon gingen an Chinesen.

Die Webseite des Anleiheprogramms ist auf den Namen Balazs Garamvolgyi registriert, er ist der Honorarkonsul Bahrains in Ungarn. Die Webseite ist auf chinesisch und englisch zu finden.

Schlepper an der serbisch-bulgarischen Grenze: Kreativität in Bulgarien

ARD-Wien“ berichtete im August über folgende Methode in Bulgarien: Werden Schlepper festgenommen so werden sie zeitnah damit offiziell beauftragt, illegale Migranten ins Inland zu transportieren. Der beschriebene Fall von einem 34-Jährigen, der mit 66 illegalen Migranten unterwegs war, ist sehr anschaulich.

Der Schlepper, der für ca. 800 Euro pro Kopf Menschen ins Land holte, wurde festgenommen und drei Tage später wegen Menschenhandel angeklagt. Einige Tage später erhielt er einen Auftrag von der Grenzpolizei – und sollte offiziell die  „Beförderung der aufgegriffenen illegalen Migranten von der Grenze in die Flüchtlingszentren ins Inland“ übernehmen.

Einen Tag nach Veröffentlichung der ersten Medienberichte zu diesem Fall „mussten der Leiter der Grenzpolizei und sein Stellvertreter gehen“. Nun wird geprüft, ob der schon unterschriebene Vertrag für nichtig erklärt werden kann.

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