Das Wappen des Federal Bureau of Investigation (FBI).Foto: Tim Brakemeier/dpa

Vizechef der US-Bundespolizei FBI tritt zurück

Epoch Times29. Januar 2018 Aktualisiert: 30. Januar 2018 19:23
Der stellvertretende FBI-Chef Andrew McCabe tritt zurück. Nach Angaben aus US-Regierungskreisen scheidet er im März bei der Bundespolizei aus.

Der stellvertretende FBI-Chef Andrew McCabe tritt zurück. Wie am Montag aus Regierungskreisen in Washington verlautete, beendete der 49-Jährige mit sofortiger Wirkung seine Arbeit. Er bleibt aber noch bis März bei der Bundespolizei angestellt, um seine vollen Pensionsansprüche zu erhalten.

McCabe arbeitete seit über zwanzig Jahren bei der Bundespolizei. Sein ehemaliger Chef, der frühere FBI-Direktor James Comey wurde im Mai 2017 entlassen.

Trumps Sprecherin Sarah Sanders teilte mit, die Rücktrittsentscheidung McCabes sei „nicht im Weißen Haus getroffen worden“. Der Rücktritt des stellvertretende FBI-Chef kommt im Zusammenhang der Ermittlungen vom Generalinspektor des US-Justizministerium, Michael Horowitz, nicht überraschend.

Horowitz untersucht die von der Obama Administration veranlassten Schritte des ehemaligen FBI- Direktors James Comey und McCabe  zur Russland Affäre. Auch die Qualität und Handhabung der FBI Untersuchungen hinsichtlich der  E-Mail Affäre von Hillary Clinton stehen im Visier vom Generalinspektor Michael Horowitz.

Im Fokus des Untersuchungsberichts, der innerhalb der nächsten Monate vorliegen soll, stehen sowohl Mitarbeiter des FBIs als auch des Justizministeriums. Bei einer Veröffentlichung des Berichts wird mit belastenden Enthüllungen gerechnet.

Tom Fitton, Präsident der konservativen Stiftung Judicial Watch, sprach von einer „politischen Übereinkunft zwischen Justizministerium und FBI unter Obamas Administration“.

Die Frau von McCabe gehört den Demokraten an und erhielt Spendengelder von einer der früheren Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton nahestehenden Organisation. Jill McCabe hatte 2015 für einen Sitz im Regionalparlament des Bundesstaats Virginia kandidiert, bei der Wahl aber verloren.

(afp/mw)

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