Wo ist die Auswertung des Flugschreibers?

Epoch Times5. August 2014 Aktualisiert: 5. August 2014 13:20

Eigentlich hätten die Daten der Blackbox und des Sprachrekorders aus dem Cockpit des Malaysia Airline Flug MH17 schon vor einer Woche veröffentlicht werden sollen. Der Flugschreiber wurde nach England gebracht um die Daten von Experten auswerten zu lassen. 

Aber wo sind die Daten? 

AWACS Daten noch immer nicht veröffentlicht

Werder die Ukraine noch die USA haben bis heute die Radardaten oder die Satellitenbilder der beiden zum Zeitpunkt des Unglücks in der Luft befindlichen AWACS-Aufklärer veröffentlicht. Auch der von Kiew beschlagnahmte Funkverkehr der Piloten mit dem Tower wurde noch nicht freigegeben. 

In einem Interview des deutschen Verteidigungsexperten Willy Wimmer (CDU) und KenFM, erklärte der Ex-Staatssekretär seine Sicht der Dinge zu den AWACS-Daten. (Siehe vollständiges Interview in dem Artikel: Verteidigungsexperte zu Ukraine Krise: "In Europa wird konsequent Krieg vorbereitet" (+Video))

In dem Interview wurde darüber gesprochen, dass es mittels der Satellitendaten relativ einfach wäre alle Details über das Unglück auszuwerten.

"20 Kilometer von mir entfernt ist der Luftwaffenstützpunkt Gallenkirchen wo die AWACS-Maschinen stationiert sind, die als fliegende Gefechtsstände und als Aufklärungseinrichtungen natürlich die Ukraine bis in den letzten Winkel hinein aufklären. Warum werden die Daten aus AWACS nicht der deutschen und internationalen Öffentlichkeit präsentiert? Das sind ja Fragen die man sich als Staatsbürger stellen muss. Und die eigene Bundesregierung lamentiert rum was die Russen anbetrifft und legt ihre eigenen Fakten nicht auf den Tisch. Was soll man von einer solchen Regierung eigentlich halten?," erklärte Willy Wimmer.

Auf die Frage, warum die Daten des Flugschreibers noch nicht ausgewertet wurden antwortete Wimmer so:

"Wenn man die Presselage seit dem Unglücksfall erlebt hat kann man ja nur sagen, mit allem ist gespielt worden, alles wurde instrumentalisiert um nur ja einen Verantwortlichen klar zu machen. Und im Zusammenhang mit dem Flugschreiber ist immer wieder gesagt worden, der ist manipuliert worden, der ist nicht übergeben worden. Man kann zu diesem Ostukrainischen Land ja sagen was man will, aber sie sind jedenfalls ihrer Verpflichtung auf diesem Gebiet nach Aussagen der OSZE-Beobachter, man kann diese Interviews ja alle nachsehen, einwandfrei nachgekommen. Wenn jetzt der Flugschreiber einer englischen Einrichtung übergeben wird, von dem Hintergrund der Kampagnen die in England gegen die Russen läuft, muss man ja ernsten Zweifel haben, dass hier ein faires Urteil jemals das Licht der Welt erblickt." Er fügte hinzu: "Man muss Sorge haben, dass jeder Anspruch darauf korrekt unterrichtet zu werden in einer solchen Kampagne notleitend wird".

[–Indizien deuten auf Abschuss durch Maschinengewehr hin–]

Der Verdacht, dass die Boeing 777 durch Kampfjets abgeschossen wurde mehrt sich. Ein spanischer Fluglotse sagte direkt nach dem Absturz des MH17, er habe auf dem Radar zwei Kampfjets in der Nähe der Maschine gesehen. Die Aussage des deutschen Ex-Flugkapitäns Peter Haisenko sowie eine Stellungnahme eines OSZE-Mitarbeiters deuten ebenfalls darauf hin, dass die Passagiermaschine durch ein Maschinengewehr und nicht durch eine Rakete vom Himmel geholt wurde.

Der OSZE-Beobachter machte an den Trümmern von MH17 eine merkwürdige Entdeckung – nämlich "viele kleine, kreisrunde Einschusslöcher und Dellen". Dies scheint die Theorie vom Raketen-Abschuss zu widersprechen. (Siehe Artikel: OSZE-Beobachter bestätigt „Maschinengewehr-Beschuss“ von MH 17 (VIDEO)) 

Ob und wann wir die echten Auswertungen der Blackbox erhalten werden, bleibt abzuwarten. (so)

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Quellenverweis: 

www.mmnews.de

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