Zurück nach Europa: Pakistan und Afghanistan lassen „Flüchtlinge“ nicht mehr einreisen

Epoch Times5. Dezember 2015 Aktualisiert: 5. Dezember 2015 18:27
Afghanistan und Pakistan lassen ihre Landsleute die von Europa zurückkehren nicht mehr ins Land. Migranten die keine gültigen Pässe mit sich führen würden aus Sicherheitsgründen nicht über die Grenzen gelassen und wieder nach Europa zurückgeschickt.

Die Staaten im Mittleren Osten weigern sich zunehmend ihre ausgereisten Landsleute, die in der Europäischen Union kein Asyl bekommen haben, wieder zurückzunehmen. Wenn die Identität nicht geklärt werden kann, lehnen die Staaten eine Einreise der eigenen Bürger ab. 

Die afghanische Regierung verkündete bereits im Oktober, dass sie abgeschobene Asylwerber nicht mehr zurücknimmt. Jetzt gab Pakistan bekannt, die Migranten wieder nach Europa zurück zu schicken, deren Identität nicht vollständig geklärt werden kann. Ohne gültige Papiere ins Land zu reisen, würde nämlich gegen das pakistanische Recht verstoßen.

Vor kurzem wurden 30 Asylbewerber wieder nach Griechenland zurückgeschickt. Die Behörden verweigerten ihnen die Einreise ins Land. Am Flughafen in Islamabad wurden sie abgelehnt, berichtet die Webseite unzensuriert.at. 

Afghanistan und Pakistan setzten das bilaterale Abkommen mit der EU zur Rücknahme von Landsleuten aus. Die Begründung: Muslimische Staaten wollen keine Migranten mit möglichen extremistischen Tendenzen im Land haben. Beide Staaten erwarten sich nun eine Neuverhandlung der Vereinbarungen mit der EU. (so) 

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