Großbrand in der Bayernoil-Raffinerie bei Ingolstadt

Epoch Times1. September 2018 Aktualisiert: 1. September 2018 9:01
Nach einer Explosion und einem Großbrand auf dem Gelände der Firma Bayernoil müssen 1800 Menschen aus Vohburg an der Donau ihre Wohnungen verlassen. Acht Menschen sind offenbar verletzt worden.

Nach einer Explosion und einem Großbrand auf dem Gelände der Firma Bayernoil müssen 1800 Menschen aus Vohburg an der Donau ihre Wohnungen verlassen. Dies sei eine Vorsichtsmaßnahme wegen der starken Rauchentwicklung, sagte ein Polizeisprecher.

Acht Menschen seien verletzt worden. Drei wurden mit mittelschweren bis schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Auf dem Betriebsgelände östlich der Großstadt Ingolstadt gab es nach Polizeiangaben am frühen Samstagmorgen aus bislang ungeklärter Ursache eine Explosion, dann entwickelte sich ein Großbrand in der Flüssiggas- und Flüssigbenzinanlage des Gaskraftwerks. Mehr als 200 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Die Löscharbeiten dauern noch an.

Die Polizei sperrte das rund 130 Hektar große Gelände weiträumig ab, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord sagte. Damit solle auch verhindert werden, dass Schaulustige dem Geschehen zu nahe kommen und womöglich in Gefahr geraten. Mehr als 200 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Über verletzte Menschen war dem Sprecher noch nichts berichtet worden.

Auf dem Betriebsgelände östlich der Großstadt Ingolstadt liegen ein Gaskraftwerk und die Raffinerie von Bayernoil. Der Bayerische Rundfunk berichtete unter Berufung auf Polizeiangaben, dass die Flüssiggas- und Flüssigbenzinanlage des Gaskraftwerks brenne. Ein Teil der Bundesstraße 16 in der Nähe des Gaskraftwerks sei von der Polizei-Absperrung betroffen – der Verkehr werde umgeleitet.

Was das Feuer ausgelöst hat, war zunächst unklar. Auf Videos, die Nutzer des Kurznachrichtendienstes Twitter im Internet verbreiteten, waren lodernde Flammen zu sehen. Eine Sprecherin der örtlichen Polizei hatte in einem ersten Statement von einer Explosion in einer Raffinerie gesprochen. (dpa)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN