Die Spieler des 1. FC Nürnberg feiern das Tor zum 1:0 gegen Eintracht Braunschweig durch Ondrej Petrak (M).Foto:  Nicolas Armer/dpa

1. FC Nürnberg kann schon für die Aufstiegsparty planen

Epoch Times30. April 2018 Aktualisiert: 30. April 2018 22:28
Bundesliga, wir kommen! Der 1. FC Nürnberg ist nach dem Sieg gegen Eintracht Braunschweig fast am Ziel. In Sandhausen kann der Aufstieg fix gemacht werden - und dann steht vielleicht noch ein großes Finale an.

Für den 1. FC Nürnberg rückt der Aufstieg in die Fußball-Bundesliga immer näher. Durch das 2:0 (1:0) am Montagabend im Zweitliga-Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig haben die Franken zwei Spieltage vor dem Saisonende fünf Punkte Vorsprung auf den Tabellendritten Holstein Kiel.

Vor 45.238 Zuschauern sorgte Ondrej Petrak (45. Minute) für die hochverdiente Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel legte Kevin Möhwald (48.) nach. Am kommenden Sonntag in Sandhausen kann der „Club“ den Aufstieg in die Bundesliga perfekt machen. Es wäre Nummer acht und eine alleinige Bestmarke. Für Braunschweig bleibt es eng im Tabellenkeller.

Auch ohne den Aufstieg schon im Heimspiel gegen Braunschweig perfekt machen zu können, trat die Mannschaft von Trainer Michael Köllner phasenweise erstligareif auf. Passend dazu war die Stimmung im Max-Morlock-Stadion erstklassig.

Der „Club“ war von Beginn an die klar bessere Mannschaft und hätte durch Mikael Ishak (10.), Möhwald (28.) und Tobias Werner (30./44.) schon früher in Führung gehen können. Erst Petrak erlöste die Franken. Nach einem Eckball kam der Tscheche aus dem Rückraum zum Abschluss – und überwand mit dem verdeckten Schuss den starken Braunschweiger Torhüter Jasmin Fejzic. Petrak war für den verletzten Patrick Erras (Knie) ins Team gerückt.

Nach der Pause konnte Fejzic sich nach einem schönen Nürnberger Angriff zwar wieder auszeichnen, aber wurde trotzdem überwunden. Der frühere Fürther vereitelte den nächsten Versuch von Möhwald, aber den Abpraller verwandelte der FCN-Mittelfeldakteur dann. Köllner jubelte ausgelassen an der Seitenlinie. Der 48-Jährige hat seit seinem Amtsantritt im März 2017 eine Mannschaft geformt, die sich auch von zahlreichen Verletzungen in dieser Saison nicht stoppen ließ.

Nur kurz nach dem Möhwald-Treffer hätte der starke Werner beinahe auf 3:0 erhöht, doch der Ball des Aufstiegsspezialisten strich knapp am Tor vorbei (52.). Werner durfte schon mit dem FC Augsburg und dem VfB Stuttgart Bundesliga-Aufstiege feiern, jetzt ist er mit dem „Club“ fast am Ziel.

Während Holstein Kiel auf Kurs Relegation liegt, strebt Nürnberg hinter dem bereits feststehenden Aufsteiger Fortuna Düsseldorf der Bundesliga entgegen. Zwischen den Franken und den Rheinländern könnte es am 13. Mai auch noch um die Zweitliga-Meisterschaft gehen – gefeiert wird danach vermutlich bei beiden Teams. (dpa)



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