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Maximilian Kleber lobt NBA-„Bubble“

Epoch Times6. Oktober 2020

Der deutsche Basketballspieler Maximilian Kleber, Power Forward bei den Dallas Mavericks, hat die sogenannte „Bubble“ der NBA gelobt, die zum Schutz der Spieler vor dem Coronavirus errichtet wurde. „Es war sehr interessant, eine einzigartige Erfahrung“, sagte Kleber dem Streamingdienst DAZN und dem Portal Spox. „Die NBA hat das wirklich super gemacht, das alles aufzubauen. Es hat an nichts gefehlt. Bis zu dem Zeitpunkt, wo wir da waren, fehlte natürlich die Familie, aber ansonsten hat man dort alles gehabt.“

Als „Bubble“ wird die Isolationszone der nordamerikanischen Basketballliga NBA bezeichnet. Sie wurde in einem Freizeitpark in Florida eingerichtet, wo alle Spiele ausgetragen werden. Die größte Herausforderung für Kleber war dabei vor allem, dass es nur wenig Ablenkung vom Basketball gab. „Alles, was du gesehen hast, waren andere Teams, andere Spieler. Nur Basketball, Basketball, Basketball“, sagte er. „Du konntest nie richtig abschalten, es sei denn, du hast dich in dein Zimmer eingesperrt.“ Die NBA habe „wirklich gute Arbeit geleistet“, damit es den Spielern nicht langweilig werde, trotzdem habe bei ihm der „Lagerkoller“ eingesetzt und er habe nur noch rausgewollt, so Kleber. Die NBA habe auch eine gute Lösung für die Geisterspiele gefunden. „Es wurden immer diese Geräusche eingespielt und so hattest du das Gefühl, dass Zuschauer da sind“, so der Deutsche. Einen Unterschied habe man aber doch gemerkt. Vor allem als der Point Guard der Mavericks, Luka Doncic, die entscheidenden Punkte gegen die Los Angeles Clippers gemacht hatte. „Da fehlt dann eben die Power der Zuschauer oder die Enttäuschung der gegnerischen Fans. Aber ansonsten war der Lärmpegel schon da.“ (dts)



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